Freie Schule muss die Türen schließen

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Die Entscheidung hat eine Vorgeschichte. An der privaten, von einem Verein getragenen Schule tobt seit längerem eine Auseinandersetzung um die waldorfpädagogische Ausrichtung, das Gebaren des Vorstands und die Rechte der Mitglieder. Der Vorstand kündigte kurzerhand acht Lehrern, die Eltern von etwa drei Vierteln der Schüler sind bereits vor den Sommerferien ausgetreten. Vertreter des Regierungspräsidiums besuchten die Schule mehrmals und ließen sich noch kürzlich über das pädagogische Konzept und die Lehrerversorung unterrichten. Beides habe sich „nicht positiv entwickelt“, sagte ein Sprecher.

Die Entscheidung sei im Interesse der schulpflichtigen Kinder „noch vor Unterrichtsbeginn am Montag“ getroffen worden. Betroffenen Eltern der verbliebenen 22 Schüler wird Hilfe angeboten (Telefon 07071/ 20022130).

Die Schule kann innerhalb eines Monats Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen.

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