Fotoshooting mit kunterbunten Ballons

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 Das Bad in der Menge der riesigen Ballons macht den Kindern besonderen Spaß.
Das Bad in der Menge der riesigen Ballons macht den Kindern besonderen Spaß. (Foto: Eva Winkhart)
Eva Winkhart

Einen Spaßnachmittag mit kleinen und riesengroßen Ballons haben 13 Kinder am Freitagnachmittag erlebt. Unter der Leitung von sieben Mitgliedern der Fotofreunde Riedlingen wurde kreativ gestaltet und fotografiert, gespielt und getobt. Zum Schluss stiegen mit Helium gefüllte Ballons in den Sommerhimmel oder wurden als Andenken mit nach Hause genommen. Die entstandenen Fotos bekam jedes Kind per USB-Stick in die Hand.

Überaus groß sei der Ansturm auf den im Sommerferienprogramm Riedlingen ausgeschriebenen Punkt 19 gewesen: Fotospaß mit Riesenballons. Nach der Reihenfolge der Anmeldungen wurden die ersten 13 Kinder zur Teilnahme ausgewählt, sagt die Organisatorin des Nachmittags Helga Kirsch. So sitzen also drei Jungen und zehn Mädchen zwischen acht und 13 Jahren erwartungsvoll um die Tische im Gruppenraum der Fotofreunde.

Helga Kirsch stellt ihre Mitarbeiterinnen vor – Laila Abdulalizadeh, Angelika Krause und Ruth Dziuba – und das Konzept des Nachmittags: Luftballons werden möglichst lustig und abwechslungsreich gestaltet, anschließend wird jedes Kind fotografiert.

Das Basteln steht im Vordergrund des ersten Teils. Dazu müssen jedoch die bunten Luftballons aufgepustet werden. Keine leichte Aufgabe für einen großen Teil der Kinder. Mit Hilfe der Pumpe und erwachsener Hände gelingt es dann doch. Die eigene Kreativität ist danach gefragt. Vorschläge und Handreichungen gibt es von den vier Erwachsenen. Es werden Gesichter aufgemalt, Ohren und Augen aufgeklebt, Hüte gebastelt, Zöpfe geflochten. Viele unterschiedliche Materialien liegen bereit. Die Wackelaugen seien besonders beliebt, stellt Helga Kirsch fest. Und der riesengroße Wollknäuel für die Haare: lange Haare, Zöpfe, ein Zopfkrönchen, Ponyfransen. Hanna malt ihrer Ballonfrau rote Spitzen in die langen Haare. „Oh, mir sind die Haare ausgegangen“, lacht Paul und greift nach dem Riesenknäuel und seiner Schere. Oft fehlt nur ein geringer Anstoß – und die Kinder finden eigene Ergänzungen. Als dann auch noch Glitzerflitter auf einem Tellerchen präsentiert wird, ist für einige der Mädchen ihr Ballon perfekt.

Während die einen noch an ihren aufwendigen Ballongesichtern arbeiten, huschen die ersten in den Nebenraum. Hier ist das Fotostudio, professionell ausgerüstet mit verschiedenen Blitzen, Lichtquellen, Abschirmungen – und einem Bad aus riesigen Ballons. André Olivier, Arthur Berner und Ursula Baur sind da gefragt. Sie fotografieren jedes Kind, einzeln oder als Grüppchen, und speichern die entstandenen Fotos auf dem mit Namen versehenen Stick. Die Kinder wollen fotografiert sein, stellt Ursula Baur fest, und zeigen ihre Wunschvorstellung von sich, posieren als Model, als Macho, als Star.

Gruß gen Himmel

Dazwischen können einige nicht widerstehen, die Luftkugeln sich zuzukicken, zu drücken und gegen Decke und Wände zu stoßen – bis es knallt und alle zusammenfahren. Aber die Auswahl der Luftballons ist groß und die Pumpe liegt bereit. Zum Abschluss werden Ballons mit Helium gefüllt. Auch die gestalten die Kinder, mit Wünschen, mit Herzen, mit Bildchen und schicken sie dann auf dem Hof „als Gruß gen Himmel“, sagt Helga Kirsch.

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