Film über die Donauschwaben

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Das Plakat zum Film: Donauschwaben läuft auch in Riedlingen. (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung

Am Freitag, 11. April, ist wieder ein Regisseur im Riedlinger Lichtspielhaus zu Gast: Günter Moritz zeigt ab 20 Uhr seinen Film über die Geschichte der Donauschwaben.

Diese Geschichte ist in Riedlingen eng verbunden mit der Geschichte der Stadt: Denn in der Eichenau haben sich nach dem Krieg viele Donauschwaben niedergelassen und eine neue Heimat gefunden.

Durch Vertreibung, Flucht und „in der Heimat bleiben“, hat jeder eine eigene Definition von Heimat, was sich vor allem in der Kultivierung der donauschwäbischen Traditionen widerspiegelt. Doch zeigt der Film nicht nur die Sichtweisen der vier Protagonisten, die alle schon die 50 überschritten haben, auch die Kinder und Enkelkinder kommen zu Wort und schildern ihre Wahrnehmung der donauschwäbischen Gemeinde.

Donauschwaben, ein Film der Einblick in das heutige Leben dieser Gemeinschaft gewährt und aufzeigt wie jeder Einzelne unterschiedlich mit dem drohenden Ende der donauschwäbischen Volksgruppe umgeht. Die Dokumentation von Günther Moritz aus dem Jahr 2012 bietet die Chance, über historische Fakten hinaus die menschliche Seite dieser Entwicklung festzuhalten.

Weitere Spieldaten des Films in Riedlingen: 13. April bis 15. April um 20.30 Uhr und am 16. April um 15 Uhr.

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