Fünf Fraktionen laden zur Informationsveranstaltung

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 Die Vertreter der Ratsfraktionen, die beim Bürgerentscheid für „Nein“ werben, bieten eine Infoveranstaltung an.
Die Vertreter der Ratsfraktionen, die beim Bürgerentscheid für „Nein“ werben, bieten eine Infoveranstaltung an. (Foto: Jungwirth)
Redaktionsleitung

In zwei Wochen steht der Bürgerentscheid zum Stadthallenareal an. Die fünf Fraktionen, die sich gegen die große Lösung der Verwaltung aussprechen, laden zu einer Informationsveranstaltung ein. Sie findet statt am Donnerstag, 17. Januar, in der Riedlinger Stadthalle. Beginn ist um 19 Uhr.

Von jeder der fünf Fraktionen wird an diesem Abend ein Vertreter auf dem Podium sitzen und einen Aspekt in der Diskussion vorstellen und die eigene Position beleuchten. Den Anfang macht Josef Martin (SPD), der ins Thema einführen wird. Dorothea Kraus-Kieferle (WiR) wird den Teilaspekt „Lebensmittel-Vollsortimenter“ ansprechen. Über die Thematik „Outdoor, Jugendraum und Hotel“ informiert Roland Uhl (Grüne Liste). Zur Stadthalle und zu deren Finanzierung wird sich Stefan Schmid (Freie Wähler) äußern. Zudem wird Hans-Peter Selg (WiR) darlegen, was aus seiner Sicht für den von der Stadtverwaltung genannten Betrag von 6,5 Millionen Euro für eine neue Stadthalle gebaut werden kann. Manfred Schlegel (Mtg!-Liste) stellt zum Abschluss das eigene Alternativ-Modell vor.

Die Statements sollen jeweils rund fünf Minuten betragen. Danach stehen die fünf Fraktionsvertreter für Fragen zur Verfügung. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Christoph Selg. Je nachdem, wie lebhaft diskutiert wird, dauert die Veranstaltung rund 1,5 bis zwei Stunden.

Kein CDU-Vertreter

Auch ein Vertreter der CDU-Fraktion, die sich mehrheitlich für die Verwaltungslösung ausspricht, war geladen einen Vertreter auf das Podium zu entsenden. Doch der CDU-Fraktionssprecher Jörg Boßler hat abgelehnt. Es „... sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Personen an dieser Diskussion auf der Bühne vertreten sind. Dieser Umstand vermag wohl kaum zu einem vereinfachenden Verständnis der Sach- und Gemengenlage beitragen. Sollte es zu einer paritätischen Besetzung 1:1 oder 2:2 aller Parteien kommen, die unter neutraler Moderation erfolgt, nehmen wir gerne an einer solchen Veranstaltung teil“, so Boßler.

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