Ein „wirklich guter Jahrgang“

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Die Träger der „Goldmedaille des deutschen Schulwesens“, so Schulleiter Matthias Kniese, sind an der Wirtschaftsoberschule vera
Die Träger der „Goldmedaille des deutschen Schulwesens“, so Schulleiter Matthias Kniese, sind an der Wirtschaftsoberschule verabschiedet worden. (Foto: Alexander Speiser)
Alexander Speiser

Nur strahlende Gesichter und viele gute Wünsche gab es beim Ball der beiden Abschlussklassen an der Wirtschaftsoberschule in Riedlingen vor, während und erst recht nach Übergabe der Zeugnisse am Freitagabend in der Stadthalle in Riedlingen. Unter dem Motto „I can be what I wanna Abi“ feierten sich die Absolventen ob ihrer Erfolge. Kräftig dabei unterstützt wurden sie vom Lehrerkollegium, Eltern und Angehörigen, die sie während des zweijährigen Schulgangs begleitet hatten. Das Abi an der Wirtschaftsoberschule gibt vornehmlich jungen Menschen die Möglichkeit, nach einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung auf dem zweiten Bildungsweg die allgemeine Hochschulreife zu erlangen und sich so für eine Karriere weiter zu qualifizieren.

Schulleiter Matthias Kniese sprach denn auch von einem wirklich guten Jahrgang, der über beide Parallelklassen hinweg mit einem Notenschnitt von 2,6 überzeugen konnte. Er griff in seiner Rede die derzeit laufende Fußballweltmeisterschaft auf, indem er auf den Gegensatz zur deutschen Nationalmannschaft hinwies, die ihr Ziel nicht erreicht habe. Zitat: „Ihr habt gesiegt und euer hoch gestecktes Ziel erreicht, das Abitur – die Goldmedaille des deutschen Schulwesens“. Launig sprach er auch von Auswechslungen und Spielertransfers, dass manche Spiele nach 90 Minuten in die Verlängerung gingen und bisweilen erst das Elfmeterschießen den Sieg brachte. Nicht selten seien auch die Lehrer verzweifelt gewesen, wenn „das Runde nicht ins Eckige wollte“ und die Mannschaft ihr Heil vermeintlich in der Defensive suchte.

Schulleiter Kniese meinte, es sei ihm und dem Lehrerkollegium eine Freude gewesen die jetzigen Abschlussklassen trainiert zu haben und empfahl bei aller spielerischen Qualifikation die jetzt erreicht sei auch in Zukunft auf böse Fouls gefasst zu sein. Mit Übergabe der Zeugnisse wurde für besonders gute Leistungen Jasmin Münst mit einem Notendurchschnitt 1,4 als Jahrgangsbeste mit dem Preis des Landrats ausgezeichnet. Vanessa Auberer erhielt mit 1,5 den Preis im Fach Wirtschaft, die weitere Preise gingen an Tobias Weinschenk ebenfalls mit 1,5, Iris Schwenkschuster mit 1,6, sowie Deborah Wytrych und Eva Knupfer, beide mit 1,7. Belobigungen erhielten Sedat Quaja, Heiko Heitele, Sandra Hahn und Angelika Hahn. Einige der Absolventen wollen jetzt erst mal in ihrem erlernten Beruf weitermachen, andere gehen ins Ausland oder nehmen ein Studium auf. Schulleiter Kniese gab ihnen ein Zitat Rudi Völlers mit auf den Weg, „Zu 50 Prozent haben wir es geschafft - aber die halbe Miete ist das noch nicht!“

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