DRK Riedlingen leistet rund 4300 Stunden im Ehrenamt

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 Geehrte Mitglieder, von links: Dr. Christa Enderle (Vorsitzende), Dominik Schärmer, Patricia Fuchs, Stefan Schmid, Regina Schwö
Geehrte Mitglieder, von links: Dr. Christa Enderle (Vorsitzende), Dominik Schärmer, Patricia Fuchs, Stefan Schmid, Regina Schwörer und Peggy Schirmer-Schmid. (Foto: DRK Riedlingen)
Schwäbische Zeitung
Redaktionsleitung

Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes hat Bilanz des vergangenen Jahres gezogen: 2018 haben Helfer der DRK Bereitschaft 3307 Stunden im Ehrenamt absolviert. Dazu kamen 975 Stunden, die von Mitgliedern des Jugendrotkreuzes absolviert wurden. Die DRK Bereitschaft hat derzeit 113 aktive Mitglieder dazu 17 im Jugendrotkreuz.

Das breite Spektrum in dem diese Stunden erbracht wurden, gehen aus dem Tätigkeitsbericht der Bereitschaft hervor, den Dominik Schärmer in der jüngsten Hauptversammlung erläuterte. Die Mitglieder der Einsatz- und der Schnelleinsatzgruppe waren an zehn Einsätzen im Jahr 2018 beteiligt, wofür sie 201 Stunden aufwendeten. Zusätzlich wurden 169 Stunden für den Katastrophenschutz außerhalb von Einsätzen gearbeitet. An 22 Dienstabenden. Einer der größten Stundenblöcke mit 897 Stunden wurde bei 46 Sanitätsdiensten geleistet. Häufig im Einsatz waren auch die Helfer vor Ort des DRK: Sie wurden im vergangenen Jahr in 689 Fällen alarmiert.

Ein wichtiger Baustein, wo die Arbeit der DRK-Bereitschaft benötigt wird, ist und bleiben die Blutspendetermine: An den fünf Blutspendeterminen wurden 2018 1064 Stunden geleistet, so Schärmer. Auch fanden in Riedlingen im letzten Jahr 14 Kurse mit insgesamt 235 Kursteilnehmern statt. Auch interne Übungen und Fortbildungen kamen nicht zu kurz: In den 22 Dienstabenden kamen insgesamt 514 Stunden zusammen.

Der Ortsvereinsvorstand kam im vergangenen Jahr zu fünf Sitzungen zusammen, bei denen 45 Tagesordnungspunkte behandelt wurden. Der Aufwand der Vorstandsmitglieder belief sich insgesamt auf 355 Stunden, so die Vorsitzende Dr. Christa Enderle.

In ihre Dankesworte schloss die Vorsitzende nicht nur die Mitglieder und Ehrenamtlichen des DRK-Ortsvereins ein, sondern sie dankte „befreundeten Organisationen“, Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk und benachbarte Bereitschaften, für die gute und reibungslose Zusammenarbeit. Im Gegenzug lobte auch Stadtbrandmeister Stefan Kuc die hervorragende Zusammenarbeit von Feuerwehr und DRK Riedlingen.

In der Versammlung wurde auch Rückschau gehalten. Protokollführerin Doris Frick-Kottermanski fasste die letzte Hauptversammlung zusammen und berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Brigitte Hahn las den Bericht der Kassenprüfung vor, über die Jahresrechnung 2018 berichtete die Kassiererin, Angelika Keli.

Wie wirksame Hilfe leisten?

„Die Momente des Gebens sind Augenblicke des Herzens und der Menschlichkeit“, betonte Dr. Enderle zum Abschluss der Sitzung. Im Sinne des DRK-Gründers Henry Dunand versuche man die Zeit und Zuwendung den anderen zu geben, zu helfen, wo es nötig ist und immer ein oefnes Ohr für die anderen zu haben. Aber: „Verlieren wir nie das gemeinsame Ziel unserer Arbeit aus den Augen, das lautet: „Wie leisten wir für die Menschen, die uns brauchen die wirksamste Hilfe?“

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