Die Uni Ulm ist nun Lesepatin des Kreisgymnasiums

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 In der gemütlichen Leseecke im Untergeschoss der Mediothek können Schüler nun jeden Tag die „Schwäbische“ lesen – dank der Pate
In der gemütlichen Leseecke im Untergeschoss der Mediothek können Schüler nun jeden Tag die „Schwäbische“ lesen – dank der Patenschaft der Uni Ulm. Unser Foto zeigt bei der Übergabe Dr. Matthias Klepsch (Leiter der Studienberatung der Uni Ulm - zweiter von links) dazu stehend die Schulleiterin Anja Blüthgen und der SZ-Verlagsleiter Olaf Simon mit Schülern. (Foto: Jungwirth)
Schwäbische Zeitung

Die Universität Ulm übernimmt eine Lesepatenschaft für das Riedlinger Kreisgymnasium (KGR). Die Universität finanziert ein Abonnement der Riedlinger Ausgabe der Schwäbischen Zeitung, das den Schülern des Gymnasiums zur Verfügung gestellt wird. In der Mediothek können die Schüler künftig in der Zeitung schmökern und sich über das Geschehen in der Welt oder vor ihrer „Haustüre“ im Lokalen informieren.

Ein paar Hocker, ein gemütliches Sofa und dazu Exemplare der Schwäbischen Zeitung auf dem kleinen Tisch: In der eigens eingerichteten Leseecke im Untergeschoss der Mediothek können es sich die Schüler gemütlich machen und gemütlich die Zeitung lesen – ganz nach Interesse im Sport schmökern, sich über Kulturereignisse informieren oder die große Politik verfolgen. Dass die Zeitung aber auch für Schulische Arbeiten gut genutzt werden kann, bestätigen die Schüler: Sowohl für Hausarbeiten als auch für die Vorbereitung auf Klassenarbeiten etwa in Gemeinschaftskunde ist die Lektüre hilfreich.

Möglich gemacht hat dies die Universität Ulm als sogenannte „Lesepatin“. „Die Universität Ulm hat ein Interesse daran, dass sich die Schüler aus unterschiedlichen Quellen informieren“, sagt der Leiter der zentralen Studienberatung, Dr. Matthias Klepsch bei der Übergabe der Urkunde am Kreisgymnasium. Und im Gegensatz zu Quellen im Internet sind Zeitungen transparent: In der Zeitung wird genannt, wer etwas getan, gesagt oder gemacht hat. Und noch einen weiteren Vorteil, sieht Klepsch: Bei Suchmaschinen oder in sozialen Netzwerken werden durch Algorithmen Nachrichten nach Interessenlagen selektiert – das heißt: Der Nutzer erhält nur die Nachrichten angezeigt, die seinem Interesse, seiner politischen Meinung entsprechen. Zeitungen berichten dagegen ausgewogen und zeigen verschiedene Sichtweisen eines Themas auf. Und wer lokale Nachrichten will, kann auf die regionale Tageszeitung nicht verzichten.

Ein Dank an die Partner kam vom Verlagsleiter der Schwäbischen Zeitung Riedlingen, Olaf Simon. Er freue sich, dass die Schwäbische Zeitung einen festen Platz in der Mediothek eingenommen hat. Damit haben die Schüler noch die Möglichkeit eine gedruckte Zeitung in die Hand zu nehmen, um ihren Informationsdurst zu stillen. Darüber hinaus gebe es natürlich inzwischen auch die Option, die Schwäbische Zeitung online zu lesen.

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