Chlordosierung wird zurückgefahren

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 Die Chlorierung des Riedlinger Trinkwassers wird zurückgefahren.
Die Chlorierung des Riedlinger Trinkwassers wird zurückgefahren. (Foto: Patrick Pleul)
Schwäbische Zeitung

Das Trinkwasser in den Hochbehältern sowie im Leitungsnetz der Stadt Riedlingen wird seit einer guten mit einer für den menschlichen Körper unbedenklichen Konzentration gechlort. Das Chlor konnte zwischenzeitlich ausreichend lange einwirken. Ab Donnerstag, 7. November, wird die Dosierung schrittweise auf null zurückgefahren. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Anschließend werden täglich Wasserproben gezogen, um sicherzustellen, dass auch ohne Chlor keine Keimbelastung vorliegt. Sollten sich nach wie vor coliforme Keime im Wasser befinden, wird erneut gechlort und weiter nach der Ursache für die Verunreinigung gesucht. Die betroffenen Bewohner werden über die Medien und die Homepage der Stadt Riedlingen informiert, sobald die einwandfreie Trinkwasserqualität wiederhergestellt ist. Das Ergebnis der endgültigen Keimuntersuchung liegt voraussichtlich ab Mitte November vor.

Bei Kontrollen des Trinkwassers in Riedlingen wurde eine Verunreinigung des Hochbehälters Österberg mit einer niedrigen Konzentration von coliformen Keimen festgestellt. Betroffen davon waren die Kernstadt Riedlingen, die Teilorte Grüningen, Daugendorf und Pflummern. Das Trinkwasser konnte weiterhin getrunken werden und musste nicht abgekocht werden. Das Kreisgesundheitsamt hat zur Wiederherstellung einer einwandfreien Trinkwasserqualität die Chlorung des Trinkwassers angeordnet. Diese wurde ab Freitag, 25. Oktober, eingeleitet.

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