Brotmuseum und Fischerviertel

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Die Grüninger Senioren haben ihren Tag in Ulm genossen.
Die Grüninger Senioren haben ihren Tag in Ulm genossen. (Foto: privat/Grüninger Senioren)
Schwäbische Zeitung

Bei herrlichem Wetter haben sich die Grüninger Senioren zu ihrem Ausflug aufgemacht. Der führte sie nach Ulm ins Brotmuseum und ins Fischerviertel.

Im neu renovierten Brotmuseum mit Führung lernten die Grüninger die Geschichte des Brots kennen. Im Jahre 1955 wurde das Museum als „Deutsches Brotmuseum Ulm“ gegründet. 2002 wurde es in „Museum der Brotkultur“ umbenannt, um seiner Dauerausstellung und Sammlung gerecht zu werden. Der Name soll verdeutlichen, welches besondere Gewicht darauf gelegt wird, das Lebensmittel und Kulturgut Brot umfassend in seinem historischen, kunst- und kulturgeschichtlichen, handwerklichen Zusammenhang zu zeigen. Deutschland ist das Land des Brotes, der Brotvielfalt und des Brotgenusses.

Am Nachmittag erhielten die Grüninger eine Führung im Fischerviertel. Idyllisch an der Mündung der Blau in die Donau gelegen, ist das Fischer- und Gerberviertel das bedeutendste Altstadtensemble Ulms. Die Geschichte des Viertels wurde durch die Gerber geprägt. Ebenso charakteristisch sind die vielen Mühlen, der Weinhof oder das Schwörhaus. Jedes Jahr am „Schwörmontag“ hält der Oberbürgermeister von Ulm vom Balkon aus eine Rede über das vergangene Jahr. Er erneuert außerdem den historischen Eid auf die Stadtverfassung.

Eine Besonderheit des Viertels ist das „schiefe Haus“, heute ein exklusives Hotel mit schrägen Wänden. Nach einer Heimfahrt durchs Donautal klang der Tag in Ehingen-Berg aus.

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