Brot in der Donau: Polizei hat noch keine heiße Spur

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Brot und Brötchen in der Donau.
Brot und Brötchen in der Donau. (Foto: Thomas Warnack)
Redaktionsleitung

Am Samstag sind in Riedlingen hunderte von Brötchen, Broten und weiteren Backwaren in der Donau geschwommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Doch noch gibt es keine heiße Spur, wie ein Polizeisprecher sagt.

Woher die Backwaren stammen ist noch nicht geklärt, sagt die Polizei. Man sei noch in den Ermittlungen. Es gibt auch erste Zeugenhinweise zu der Tat, allerdings hat die Polizei noch keine konkrete Spur, die zum Täter führt.

Die Polizei ermittelt wegen unzulässiger Abfallentsorgung. Das ist üblicherweise eine Ordnungswidrigkeit, kann aber auch bei einem gravierenden Fall als Straftat gewertet werden. Etwa dann, wenn die Tat ein Fischsterben zur Folge hätte. Doch das ist nicht zu befürchten, wie der Pressesprecher des Regierungspräsidiums (RP), Dirk Abel, ausführt. Angesichts der großen Wassermengen und des hohen Abflusses der Donau ist keine Gefahr gegeben.

Bei einem stehenden Gewässer, etwa einem Stadtweiher, könnte ein solcher Nährstoffeintrag aber tatsächlich für die Fische gefährlich werden, weil damit der Sauerstoffanteil reduziert würde. Doch in diesem Fall sind die Backwaren vielleicht sogar ein Futter für die Fische

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