Ausweichmanöver verhindert Frontalcrash auf B311

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 Unfall auf der B 311 bei Neufra.
Unfall auf der B 311 bei Neufra. (Foto: Thomas Warnack)
Schwäbische Zeitung

Nur dank einer Vollbremsung und eines Ausweichmanövers konnte ein 23-Jähriger am späten Sonntagabend einen Frontalzusammenstoß auf der B 311 bei Neufra verhindern, nachdem ein 62-Jähriger auf die Gegenfahrbahn geraten war.

Wie die Polizei berichtet, war der 62-Jährige gegen 21.15 Uhr mit seinem Peugot auf der B 311 in Richtung Riedlingen unterwegs. Bei Neufra berührte das Vorderrad des Fahrzeugs einen Bordstein. Der Pkw schleuderte zurück und prallte gegen die Leitplanke der anderen Straßenseite. Dort fuhr ein Mercedes, dessen Autofahrer bremsen und nach links ausweichen konnte. Damit verhinderte der 23-Jährige einen Frontalzusammenstoß.

Bei der Unfallaufnahme bestätigte ein Test, dass der 62-Jährige alkoholisiert war. Im Krankenhaus behandelte ein Arzt nicht nur die leichten Verletzungen des 62-Jährigen, sondern nahm ihm auch Blut ab. Eine Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, wie viel Promille der Unfallverursacher tatsächlich intus hatte.

Der Peugot war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 3000 Euro. Auch die Feuerwehr war an der Unfallstelle. Sie sperrte für die Zeit der Unfallaufnahme die Bundesstraße ab. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet.

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