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Einer der besten Bundesligaspieler der laufenden Saison: Patrick Franziska, ´der mit Fulda am Sonntag in Markdorf auf Ochsenhau
Schwäbische Zeitung

Nach dreiwöchiger Bundesligapuse treffen die TTF Liebher Ochsenhausen am Sonntag, 9. Februar, in Markdorf (15 Uhr, Sporthalle am Bildungszentrum) auf Spitzenreiter TTC Fulda-Maberzell.

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Nach dreiwöchiger Bundesligapuse treffen die TTF Liebher Ochsenhausen am Sonntag, 9. Februar, in Markdorf (15 Uhr, Sporthalle am Bildungszentrum) auf Spitzenreiter TTC Fulda-Maberzell. Die Oberschwaben hoffen nach dem 3:2-Sieg in der Hinrunde in Fulda auf einen erneuten Coup.Damals machten die TTF einen 0:2-Rückstand noch wett und brachten den Osthessen deren bisher einzige Niederlage in der laufenden Bundesliga-Saison bei. Die Gründe für dieses Ergebnis: Das Spielsystem von Fuldas Defensivkünstler Wang Xi liegt dem TTF-Profi Ryu Seung Min und der in dieser Saison so starke Patrick Franziska ist ein Lieblingsgegner von Kirill Skachkov. Zudem besiegte Liam Pitchford im ersten Aufeinandertreffen Ende September den ebenfalls stark verbesserten Ruwen Filus.Nachdem die Osthessen in der vergangenen Saison die Runde der besten vier verpasst hatten, wollen sie die Scharte auswetzen und wieder in die Play-offs einziehen. Dieses Ziel ist fast schon erreicht, acht Punkte Vorsprung hat Fulda derzeit auf den Tabellenfünften Saarbrücken – und nur noch sechs Hauptrundenspiele vor sich.Fulda nahm vor der Saison den Defensivkünstler und früheren TTF-Spieler Ruwen Filus (26 Jahre) unter Vertrag, zudem unterschrieb der 22-jährige Philipp Floritz bei den Maberzellern. Somit hat der TTC, einschließlich des ambitionierten Patrick Franziska, der inzwischen unter den besten 50 Spielern der Welt steht, gleich drei junge deutsche Nationalspieler im Kader, die hinter dem 30-jährigen Wang Xi aufschlagen. Wang steht übrigens unmittelbar vor der Einbürgerung und könnte dann ebenfalls für das Team des Deutschen Tischtennisbunds spielen. Außergewöhnlich bei Fulda ist auch, dass zwei Defensivkünstler im Team – das gibt es sonst nirgends in der Bundesliga.Bei den TTF ist die Erleichterung, dass Kirill Skachkov nach vierteljähriger Verletzungspause wieder fit ist, ist groß. Der Russe bestand beim 3:1 gegen Priego im Viertelfinale des ETTU-Cups vor zwei Wochen den Härtetest Und eine Woche darauf zeigte er bei einem mit Stars bestückten Einladungsturnier im saarländischen St. Wendel, dass er auf einem guten Weg ist. Skachkov verpasste den Gruppensieg nach dem souveränen Sieg über Ex-Weltmeister Werner Schlager und der Niederlage gegen Düsseldorfs Patrick Baum nur knapp.Ochsenhausen steht gegen Fulda am Sonntag unter Zugzwang, bei einer Niederlage würde das Team im Kampf um die die Play-off-Plätze noch weiter zurückzufallen. Schon jetzt beträgt der Rückstand auf Tabellenplatz vier, den Bremen einnimmt, vier Punkte.Die TTF wollen den Ligaprimus aber auch auch deshalb schlagen, um den Zuschauern in Markdorf, unter denen ja wegen des Finals der EnBW-Bodenseetour viele junge Tischtennisfans sein werden, ein besonderes Erlebnis zu bieten. Die Endspiele der Tour werden ab 12 Uhr in der Halle die Endspiele der Tour ausgetragen.TTF-Präsident Kristijan Pejinovic rechnet gegen Fulda mit einem heißen Tanz: „Wir werden es sicher nicht leicht haben. Aber wir brauchen und wollen einen Sieg – ohne wenn und aber.“

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