Zwei Siege zum Saisonabschluss für SVO

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 Der SV Ochsenhausen schloss die Saison mit zwei Heimsiegen ab.
Der SV Ochsenhausen schloss die Saison mit zwei Heimsiegen ab. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

SVO: Leonie Knaus, Maike Knaus, Luisa Wiest, Marie Habrik, Sandra Meidert, Theresa Habrik, Johanna Gräser, Lea-Marie Besenfelder, Paulina Schöner.

Die Volleyballerinnen des SV Ochsenhausen haben ihre dritte Saison in der Landesliga Süd als Tabellensechster beendet. Zum Saisonabschluss bezwang der SVO zu Hause den TSV Blaustein mit 3:2 (18:25, 23:25, 25:22, 25:19, 15:9) und den SC Weiler/Fils mit 3:2 (27:29, 26:24, 26:24, 22:25, 15:12).

Da der TSV Eningen tags zuvor das Heimspiel gegen die SG Volley Alb mit 3:2 gewonnen hatte, lag der SVO gegenüber dem direkten Konkurrenten um den Abstiegsrelegationsplatz einen Punkt im Rückstand. Das hieß, dass das junge Ochsenhauser Team – fünf Spielerinnen im Kader sind zwischen 13 und 17 Jahre alt – wenigstens einen Sieg einfahren musste, um den direkten Klassenerhalt zu sichern.

Gegen den sehr stark aufschlagenden TSV Blaustein fand der SVO nur schwer ins Spiel und musste in Satz eins immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Angeführt von der stark spielenden Leonie Knaus, gelang Ochsenhausen zwar noch der zwischenzeitliche 18:18-Ausgleich, am Ende sicherte sich aber der TSV den Durchgang mit 25:18. Durchgang zwei gewann Blaustein knapp mit 25:23, Satz drei ging mit 25:22 an Ochsenhausen. Der SVO war nun richtig in Fahrt und holte sich auch Durchgang vier mit 25:19. Im Tiebreak nahm das Team von Trainerin Inge Arendt dann sofort das Heft in die Hand und ließ den Gegnerinnen immer weniger Möglichkeiten zu reagieren. Mit 15:9 ging der fünfte Satz letztlich an Ochsenhausen – der Sieg und damit der Klassenerhalt waren eingetütet.

Die zweite Partie des Tages gegen den SC Weiler/Fils verlief ebenso spannend. Die Gäste gewannen Satz eins mit 29:27, in den Durchgängen zwei und drei hatte der SVO jeweils mit 26:24 die Nase vorn. Weiler bäumte sich im Anschluss nochmals auf und schaffte mit den 25:22 den Satzausgleich. Im Tiebreak zeigten sich die Ochsenhauserinnen danach unbeeindruckt von einem zwischenzeitlichen 6:8-Rückstand und legten nach dem Seitenwechsel erneut eine Schippe drauf. Mit 15:12 holten sich der SVO schlussendlich den erneuten Sieg im Tiebreak.

Quartett verabschiedet sich

Anschließend hieß es Abschied nehmen für vier Spielerinnen des SVO: Leonie Knaus verschlägt es beruflich nach Regensburg, ihre Schwester Maike zum Studium nach Esslingen. Sandra Meidert möchte berufsbedingt eine Pause einlegen, Johanna Gräser studiert in Tübingen und schließt sich dem Oberligisten TV Rottenburg an. Wie es für den Rest des Teams, in dem die älteste Spielerin nun gerade erst 17 Jahre alt geworden ist, weitergeht, steht noch in den Sternen. Der SVO sucht noch nach landesligageeigneten Spielerinnen. Alternativ kommt nach Vereinsangaben ansonsten nur noch eine Kooperation in Form einer Spielgemeinschaft mit einem der Nachbarvereine infrage.

SVO: Leonie Knaus, Maike Knaus, Luisa Wiest, Marie Habrik, Sandra Meidert, Theresa Habrik, Johanna Gräser, Lea-Marie Besenfelder, Paulina Schöner.

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