Zwei Niederlagen für SVO-Volleyballerinnen

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 Luisa Wiest vom SV Ochsenhausen setzt sich hier gegen den Doppelblock der SG Nürtingen/Wernau durch.
Luisa Wiest vom SV Ochsenhausen setzt sich hier gegen den Doppelblock der SG Nürtingen/Wernau durch. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Trotz teilweise guten Spiels hat es für das neu formierte Volleyballteam des SV Ochsenhausen bei seinem diesjährigen Landesligastart noch nicht für einen Sieg gereicht. Mit 0:3 (19:25, 23:25, 16:25) unterlag der SVO gegen den TSV Eningen und anschließend 2:3 (22:25, 25:13, 19:25, 25:22, 7:15) gegen die SG TV Nürtingen / TSV Wernau.

Mit Lea-Marie Besenfelder, Marie Habrik und der erst 13-jährigen Zuspielerin Theresa Habrik feierten gleich drei Spielerinnen ihre Premiere in der Landesliga, dementsprechend nervös startete das Team auch ins erste Spiel. Die Gastgeberinnen hatte im Vorfeld viel Wert auf ein dem Team angemessenes Spielsystem gelegt. Dies konnte auch im Laufe der Begegnung immer besser umgesetzt werden.

Von allen Positionen gelang es immer wieder, Punkte zu erzielen. Doch waren die Gegnerinnen aus dem Vorort von Reutllingen ein sehr erfahrenes Team, das sich schnell auf die doch etwas zu gleichmäßigen Angriffe der Ochsenhauser Spielerinnen einstellen konnte. Besonders in Satz zwei, als der SVO mit 16:9 und 17:12 führte, packte der TSV Eningen seine ganze Routine aus und wandelte den Rückstand in einen knappen Satzgewinn um. Danach kamen die Gastgeber nicht mehr richtig ins Spiel und mussten die erste Begegnung doch deutlich abgeben.

Im zweiten Spiel gegen die spielerisch weit stärkeren Gegnerinnen aus Nürtingen und Wernau mischte der SV Ochsenhausen von Beginn an kräftig mit. Beide Teams schenkten sich nichts und suchten über Kombinationen und teilweise schnell gespielte Bälle den Erfolg. Mit einer guten Leistung brachten die SVO-Angreiferinnen Sandra Meidert, Johanna Gräser, Leonie Knaus, Luisa Wiest und Maike Knaus die Gäste immer wieder in arge Nöte. So wogte das Spiel hin und her, mal waren die Gäste, mal die Rottumtälerinnen die Satzgewinner.

Doch die bisher gespielten sieben Sätze hatten viel Kraft und Konzentration gekostet. Es gelang mit dem 25:22-Sieg im vierten Satz zwar der erhoffte Punktgewinn, aber dann waren die Akkus der Spielerinnen leer. Im Tiebreak musste sich der SVO den Gästen knapp geschlagen geben.

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