Zwei neue Rekorde für den KSC Hattenburg

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Die erste Männermannschaft des KSC Hattenburg ist zurück in der Erfolgsspur: Andre Weizmann (hinten, v. l.), Marco Chioditti, Ti
Die erste Männermannschaft des KSC Hattenburg ist zurück in der Erfolgsspur: Andre Weizmann (hinten, v. l.), Marco Chioditti, Tim Binanzer, Tobias Saiger (vorne, v. l.), Roland Chioditti und Matthias Moser. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Verbandsliga-Kegler des KSC Hattenburg haben beim Auswärtsspiel in Stuttgart zwei neue Rekorde aufgestellt. Auch die zweite Herrenmannschaft ist weiterhin erfolgreich. Die beiden Frauenmannschaften mussten sich hingegen geschlagen geben.

Verbandsliga Württemberg Männer: VfL Stuttgart-Kaltental – KSC Hattenburg 1:7 (3261:3489). Die Hattenburger meldeten sich beim Auswärtsspiel in Stuttgart eindrucksvoll zurück, wurden doch gleich zwei Rekorde gebrochen. Den Anfang machten Marco Chioditti und Tobias Saiger. Chioditti (527/0) kam schwer ins Spiel und musste ab dem zweiten Durchgang mit einer Verletzung kämpfen. Sein Gegner hatte daraufhin leichtes Spiel. Dagegen brannte Saiger (624/1) ein Feuerwerk ab und erspielte rekordverdächtige 341 Kegel. Am Ende reichte es neben dem Punkt auch zu einem neuen Einzelbahnrekord auf der Anlage. Mit einem leichten Plus gingen Tim Binanzer und Roland Chioditti ins Spiel. Binanzer (570/1) gewann den Punkt. Chioditti (602/1) zeigt sich weiterhin in guter Form und musste lediglich einen Satz abgeben, hatte aber ansonsten das Duell im Griff. Mit 3:1 und plus 127 Kegeln war das Spiel so gut wie entschieden. Andre Weitzmann und Matthias Moser schickten sich an, einen weiteren Rekord einzuheimsen. Weitzmann (552/1) teilte sich die Sätze, hatte am Ende aber mehr auf der Anzeige. Moser (614/1) ließ seinem Gegner nicht die Hauch einer Chance. Am Ende wurde mit der Mannschaftsleitung ein neuer Teambahnrekord aufgestellt.

Verbandsliga Württemberg Frauen: ESV Aulendorf – KSC Hattenburg 6:2 (3245:3089). Immer tiefer in den Abstiegskampf rutschen die Frauen I. Zu Beginn sah es noch gut aus, nachdem Christine Dolderer (522/0) sich achtbar schlug und an ihrer Gegnerin dran blieb, während Nicole Miller (521/1) trotz Verletzungspause im letzten Satz das Ruder an sich riss und nur einen Gesamtrückstand von sieben Kegel der Mittelpaarung mitgab. Marina Riegger (498/0) kämpfte sich nach Zweisatz-Rückstand zurück, doch der Rückstand war zu groß. Vera Arnold (515/0) entschied den ersten Satz für sich, doch dann gab es für die Gegnerin kein Halten mehr. Beim Stand von 1:3 und Minus 53 Kegel betraten die letzten beiden Spielerinnen die Bahnen. Verena Greif (485/0) war gesundheitlich angeschlagen und hatte keine Chance gegen die Tagesbeste. So blieb es Sara Moser lediglich vergönnt, mit 548 Kegel den zweiten Punkt zu holen.

2. Bezirksliga Männer: KSC Egelfingen – KSC Hattenburg II 2:6 (3093:3221). Weiterhin makellos zeigt sich die zweite Männermannschaft des KSC Hattenburg. Felix Pfeiffer (500/0) musste den Punkt an den Gegner abgeben. Daniel Bechter (559/1) machte es andersrum und gewann drei Sätze und somit den ersten Punkt. Eine kleine Vorentscheidung fiel dann in der Mitte, nachdem Rolf Ludescher (497/1) und Christoph Weitzmann mit sehr guten 566 Kegel nicht nur die Punkte gewannen, sondern einen Vorsprung von 96 Kegel erspielten. Mit diesem Polster betraten Raphael Dolderer und Jan Schuler die Anlage. Dolderer (531/0) musste sich noch knapp geschlagen geben während Schuler mit dem Tagesbestwert von 568 den Sack zu machte.

Bezirksklasse A Frauen: ESC Ulm III – KSC Hattenburg II 3,5:2,5 (1980:1942). Knapp am Unentschieden vorbeigeschrammt ist die zweite Frauenmannschaft. Vivien Fackler legte mit dem Tagesbestwert von 515 Kegel den Grundstein für ein erfolgreiches Spiel. Monika Fucker (484/0,5) führte bereits mit zwei Sätzen, musste sich aber mit einem Unentschieden begnügen. Lisa Schick (452/0) hatte keine Chance gegen die Beste der Heimmannschaft. Yvonne Bohner (491/1) versuchte alles, doch am Ende sollte es nicht reichen.

Gemischte Liga Staffel II: ESV Aulendorf – KSC Hattenburg 4:2 (1917:1872). Zu Beginn musste Fabian Jäger (414/0) sich seinem Gegner beugen und ihm den Punkt überlassen. Elisabeth Fingerle sorgte mit dem Tagesbestwert von 515 Kegeln nochmals für Hoffnung. Elli Heim (458/0) konnte lediglich den ersten Satz für sich entscheiden, während Roland Fucker (487/1) nur einen in seinem Duell abgab. Doch am Ende war der Rückstand zu groß.

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