VfB Friedrichshafen setzt sich in Ochsenhausen durch

Lesedauer: 4 Min
Luca Mader

SV Ochsenhausen – VfB 0:1

VfB: Holzbaur, Heimgartner, Ugur Tuncay, Nico Di Leo, Nikic (44., Strom), Saric, Weissenbacher Pfluger (86., Merz), Föger (55., Mirkovic), Toprak, Daniel Di Leo

Tor: 0:1 Daniel Di Leo (87. FE). Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karten für Michael Wild (SVO, 38.) und für Damir Mirkovic (VfB, 88.). SR: Wintermantel (Seitingen-Oberflacht). Zuschauer: 150.

Der VfB Friedrichshafen hat in der Fußball-Landesliga in Ochsenhausen mit 1:0 gewonnen. Die 150 Zuschauer bekamen eine spielerisch überlegene Gastmannschaft zu sehen, die aber zu viele Möglichkeiten liegen ließ.

Das entscheidende Tor erzielte der VfB kurz vor dem Ende der Partie per Foulelfmeter. Nach einem Foul von Ochsenhausens Torhüter Fabian Egger am eingewechselten Joshua Merz vollendete Spielertrainer Daniel Di Leo.

In der ersten Halbzeit dominierten die deutlich aggressiveren Gäste klar und der SVO tat sich schwer, Torchancen herauszuspielen. So hatte der Spielertrainer des VfB Friedrichshafen, Daniel Di Leo, den ersten Treffer schon auf dem Fuß, als er allein auf das Tor von SVO-Keeper Fabian Egger zulief, sich dann den Ball aber etwas zu weit vorlegte. ,,Eigentlich müssen wir das Spiel schon in der ersten Hälfte entscheiden“, sagte Daniel Di Leo. Trotz vieler Möglichkeiten in der ersten Hälfte zeigten die Gäste zu wenig Konsequenz vor dem Tor und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Ochsenhausen war zu diesem Zeitpunkt bereits nur noch zu zehnt.

Strittige Entscheidung

Mittelfeldspieler Michael Wild hatte sich kurz vor Ende der ersten Hälfte die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns abgeholt. Schiedsrichter Alexander Wintermantel gab Wild zunächst die Gelbe Karte, nachdem dieser sich nach einem Foulspiel lautstark beschwert hatte. Da Wild auch nach der Verwarnung nicht ruhig blieb, machte der Schiedsrichter kurzen Prozess und stellte ihn vom Platz (38.). Eine strittige Aktion, die sowohl die Gemüter der Spieler als auch die der Zuschauer erhitzte. ,,Meiner Meinung nach wäre es nach der ersten Gelben gut gewesen“, sagte Ochsenhausens Spielertrainer Oliver Wild, der, nachdem er sich in die Aktion eingemischt hatte, ebenfalls verwarnt worden war.

Der SVO trat in den zweiten 45 Minuten der Partie kompakter auf und ließ weniger Chancen zu. In Unterzahl entwickelten die Ochsenhauser selbst zwar kaum Torgefahr, machten allerdings dem VfB durch gutes Verteidigen das Leben schwer. Besonders auffällig in dieser Phase war Friedrichhafens Nico Di Leo, der immer wieder schnelle Vorstöße über die rechte Seite wagte und so versuchte, seine Stürmer zu bedienen.

Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit lief der kurz zuvor eingewechselte Joshua Merz nach einem guten Spielzug des VfB allein auf das Tor von SVO-Keeper Fabian Egger zu. Der herausstürmende Torwart rutschte beim Versuch, den Ball abzufangen, an diesem vorbei und traf nur den Stürmer. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß und Egger sah für diese Aktion gelb. Spielertrainer Daniel Di Leo verwandelte den Elfmeter sicher. Nach der Partie zeigten sich die Friedrichshafener ,,sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Di Leo.

Gerade in der zweiten Hälfte hatten sich aber auch die Ochsenhauser teuer verkauft und so gab sich SVO-Coach Oliver Wild nicht unzufrieden. ,,Die Leistung hat gestimmt und die Mannschaft hat das richtige Gesicht gezeigt.“

SV Ochsenhausen – VfB 0:1

VfB: Holzbaur, Heimgartner, Ugur Tuncay, Nico Di Leo, Nikic (44., Strom), Saric, Weissenbacher Pfluger (86., Merz), Föger (55., Mirkovic), Toprak, Daniel Di Leo

Tor: 0:1 Daniel Di Leo (87. FE). Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karten für Michael Wild (SVO, 38.) und für Damir Mirkovic (VfB, 88.). SR: Wintermantel (Seitingen-Oberflacht). Zuschauer: 150.

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