Umbau des Parkplatzes beim Öchsle-Bahnhof startet

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 Der Parkplatz am Öchsle-Bahnhof wird umgebaut.
Der Parkplatz am Öchsle-Bahnhof wird umgebaut. (Foto: Tobias Rehm/Archiv)
Schwäbische Zeitung

Die Bauarbeiten zum Umbau des Parkplatzes beim Bahnhof in Ochsenhausen beginnen am Montag, 12. November. Beim Bahnhof der Öchsle-Museumsschmalspurbahn werden nach den Plänen von Landschaftsarchitekt Jürgen Beyrle die Parkplätze neu geordnet. Zum Saisonbeginn im Mai 2019 sollen die Arbeiten fertig sein.

Für die derzeit dort Parkenden bedeutet dies, dass sie während dieser Zeit auf andere Parkmöglichkeiten ausweichen müssen. Darüber hat die Stadtverwaltung mit einem Faltblatt informiert, das die Autofahrer an ihrer Windschutzscheibe fanden. Geparkt werden kann in Ochsenhausen in der Innenstadt mit Parkscheibe für zwei Stunden.

49 Stellplätze für Autos

Auf dem ehemaligen Krankenhausparkplatz und auf dem Parkplatz bei der Kapfhalle kann ohne zeitliche Beschränkung geparkt werden. Auch von diesen beiden Parkplätzen aus ist die Stadtmitte in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, wie die Verwaltung in einer Mitteilung schreibt.

Bereits seit Längerem gab es Überlegungen, wie die Parksituation beim historischen Bahngelände verbessert werden könnte. Der Gemeinderat hatte sich von Landschaftsarchitekt Jürgen Beyrle dazu Pläne erarbeiten lassen. Nachdem sowohl die Untere Denkmalschutzbehörde als auch das Wasserwirtschaftsamt den vorgelegten Plänen zugestimmt hatten, waren die Bauarbeiten ausgeschrieben worden. Auf dem langen, schmalen Baufeld sollen künftig 49 Stellplätze für Autos und drei Busparkplätze entstehen.

Schwieriger Untergrund

Vorgesehen sind dann auch Fahrradabstellplätze mit einer Ladestation für E-Bikes. „Und die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke haben sich bereit erklärt, kostenfrei eine Stromladestation für Elektroautos zu errichten“, sagt Bürgermeister Andreas Denzel. Auch den Wunsch der Karnevalgesellschaft, Bodenhülsen für deren Zelte einzubauen, habe man berücksichtigt. Bei der Ausschreibung hatte die örtliche Firma Gräser mit rund 186692 Euro das günstigste Angebot abgegeben, worauf der Gemeinderat ihr auch den Auftrag erteilte.

Aus Kostengründen und aufgrund des schwierigen Untergrunds soll lediglich die Oberfläche bearbeitet und eine 6,50 Meter breite Fläche asphaltiert werden. Von Seiten der Verwaltung und des Gemeinderats hofft man, dass sich das umgestaltete Areal im kommenden Jahr als neue Visitenkarte für Besucher präsentieren wird.

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