TTF ziehen ins Finale ein und treffen auf Saarbrücken

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 Die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Stefan Fegerl) haben auch im zweiten Play-off-Halbfinale um die deutsche Tischtennismeister
Die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Stefan Fegerl) haben auch im zweiten Play-off-Halbfinale um die deutsche Tischtennismeisterschaft nichts anbrennen lassen. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

Die TTF Liebherr Ochsenhausen haben auch im zweiten Play-off-Halbfinale um die deutsche Tischtennismeisterschaft nichts anbrennen lassen und den TTC Schwalbe Bergneustadt erneut mit 3:1 geschlagen. Im Finale treffen die TTF am 25. Mai in Frankfurt nun auf den 1. FC Saarbrücken, der sich am Freitagabend mit 3:1 gegen Titelverteidiger Borussia Düsseldorf durchsetzen konnte. Die Gastgeber, die sich nach der Niederlage in Ochsenhausen einiges vorgenommen hatten, konnten nur in Person von Paul Drinkhall punkten, dem vor 350 Zuschauern in der Bergneustädter Burstenhalle der 1:1-Ausgleich gelang. „Ochsenhausen hat einfach eine starke Leistung gezeigt und steht daher auch verdient im Finale. Für uns ist es bitter“, musste Benedikt Duda zugeben. Eingeleitet hatte Bergneustadts Eigengewächs die Niederlage selbst. Zum Auftakt musste sich Duda dem Franzosen Simon Gauzy glatt mit 0:3 geschlagen geben. Wesentlich besser machte es im Anschluss sein Teamkollege Drinkhall, der den Weltranglisten-Siebten Hugo Calderano erst gar nicht ins Spiel kommen ließ. Nach drei deutlichen Sätzen glich Drinkhall zum 1:1 aus. Nach der Pause knüpfte dann jedoch Stefan Fegerl an seine starke Leistung aus dem Hinspiel an, in dem er Duda mit 3:0 bezwang, und schlug an diesem Nachmittag auch Alvaro Robles in dieser Höhe. Calderano war dann im Spitzeneinzel gegen Duda anzumerken, dass er die Niederlage gegen Drinkhall so nicht stehen lassen wollte. Ein hinter dem Rücken ausgeführter Schlag zum 3:0 im zweiten Satz war da nur das Sahnehäubchen auf eine souveränen Vorstellung des TTF-Spitzenspielers.

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