TTF wollen Meistertitel verteidigen

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 Jakub Dyjas trifft im Finale der deutschen Tischtennis-Meisterschaft mit den TTF Liebherr Ochsenhausen in der Neuauflage des En
Jakub Dyjas trifft im Finale der deutschen Tischtennis-Meisterschaft mit den TTF Liebherr Ochsenhausen in der Neuauflage des Endspiels der Vorsaison auf den 1. FC Saarbrücken. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

Eurosport überträgt die Partie in der Fraport-Arena am Sonntag live im Free-TV ab 15.15 Uhr. Das komplette Spiel gibt es ab 14 Uhr im Live-Stream von Sportdeutschland.TV zu sehen.

Nachdem die TTF Liebherr Ochsenhausen am Donnerstag mit einer großen Energieleistung das fast schon verloren geglaubte Halbfinal-Match der deutschen Tischtennis-Meisterschaft beim Rekordmeister Düsseldorf noch gedreht haben, ist man nun heiß auf den Titel. Den zweiten in Folge. Am Sonntag ab 14 Uhr bietet sich im Finale in der Frankfurter Fraport-Arena die Gelegenheit dazu – es wäre der fünfte deutsche Meistertitel der Vereinsgeschichte. Dazu müsste in der Neuauflage des Endspiels der Vorsaison der 1. FC Saarbrücken, der am Mittwoch beim 3:0 über den SV Werder Bremen einen sehr souveränen Eindruck hinterließ, geschlagen werden.

Die TTF haben jetzt Rückenwind und konnten am Donnerstag im Arag-Centercourt frisches Selbstvertrauen tanken. Doch die Saarländer, Sieger der regulären Punktrunde der Tischtennis-Bundesliga (TTBL), sind ein ganz schwerer Gegner. Saarbrücken hat sich personell im Vergleich zur Saison 2018/19 nämlich nochmals entscheidend verstärkt. Mit einer beeindruckenden 20:4-Bilanz spielte sich der chinesische Zugang Shang Kun – der Linkshänder hat lange in Chinas Superliga aufgeschlagen – als bester TTBL-Akteur in den Vordergrund.

TTF haben etwas gutzumachen

Mit dem deutschen Nationalspieler Patrick Franziska, der von der Leistungsstärke immer näher an Timo Boll herankommt, ist die Nummer zwei ebenfalls ein Topmann. Der Slowene Darko Jorgic ist eine ganz starke Nummer drei, wovon seine 14:5-Bilanz zeugt. Und der Tscheche Tomas Polansky ist immer für Überraschungen gut und hat im Punktspiel schon Hugo Calderano geschlagen. Apropos Punktrunde: Da haben die TTF etwas gutzumachen, gingen doch beide Partien der aktuellen Spielzeit verloren – das Hinrundenspiel in eigener Halle gar mit 0:3, während man beim 2:3 in der Rückrunde auf Augenhöhe war.

Gespielt wird unter identischen Hygienevorschriften wie in den Halbfinals, doch daran sollten sich die Spieler beider Teams inzwischen gewöhnt haben. Es dürfte also vom ersten Ballwechsel an engagiert zur Sache gehen. Auch im Corona-Jahr 2020 ist ein Endspiel um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft etwas ganz Besonderes und die Spieler beider Mannschaften wollen den Titel holen.

Pejinovic rechnet mit einem heißen Tanz

Ochsenhausens Cheftrainer Dmitrij Mazunov ist davon überzeugt, dass die TTF auch im Finale etwas reißen können. „Natürlich ist Saarbrücken bärenstark, doch ich glaube an meine Mannschaft und an unsere Chance am Sonntag“, blickt er voraus. „Die ganze Mannschaft hat in Düsseldorf eine tolle Leistung gezeigt“, so Simon Gauzy. „Jetzt freuen wir uns auf das Finale und ich denke, dass wir mit unserer Willensstärke eine gute Chance haben.“ TTF-Präsident Kristijan Pejinovic rechnet mit einem heißen Tanz in der Fraport-Arena, bei dem jedes Resultat möglich ist: „Auch am Sonntag gegen Saarbrücken werden die Tagesform und der Siegeswille den Ausschlag geben, es könnte genau so eng werden wie in Düsseldorf.“

Eurosport überträgt die Partie in der Fraport-Arena am Sonntag live im Free-TV ab 15.15 Uhr. Das komplette Spiel gibt es ab 14 Uhr im Live-Stream von Sportdeutschland.TV zu sehen.

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