TTF wollen Final Four eintüten

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 Die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Stefan Fegerl) wollen in Ehingen die Fahrkarte für das Final Four im Pokal lösen.
Die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Stefan Fegerl) wollen in Ehingen die Fahrkarte für das Final Four im Pokal lösen. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

Die Aufgebote

TTF Liebherr Ochsenhausen: Hugo Calderano (BRA/23 Jahre/Weltrangliste (WRL): Platz 6), Simon Gauzy (FRA/24/WRL: 20), Stefan Fegerl (AUT/31/WRL: 70), Jakub Dyjas (POL/23/WRL: 73), Vladimir Sidorenko (RUS/17/WRL: 190). Cheftrainer: Dmitrij Mazunov (RUS, 48 Jahre).

Post SV Mühlhausen: Daniel Habesohn (AUT/33 Jahre/Weltrangliste (WRL): Platz 41), Steffen Mengel (GER/31/WRL: 159), Lubomir Jancarik (CZE/32/WRL: 88), Ovidiu Ionescu (ROU/30/WRL: 56). Doppel: Jancarik/Ionescu 0:1. Trainer: Erik Schreyer (GER, 31 Jahre).

Der Tischtennis-Bundesligist TTF Liebherr Ochsenhausen will ins Pokalfinale am 4. Januar 2020 in Neu-Ulm. Den Titelverteidiger zieht es zurück an die Stätte seines ersten großen Erfolges in der zurückliegenden Saison. Ein Sieg trennt das Team aus Oberschwaben noch von der Rückkehr in die Ratiopharm-Arena. Der Gegner im Viertelfinale ist in Ehingen der Post SV Mühlhausen (Sonntag, 15 Uhr, Sporthalle Johann-Vanotti-Gymnasium).

Die Mühlhauser haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich nach oben gearbeitet und zählen inzwischen zu den besten Mannschaften der Bundesliga. Daniel Habesohn ist ein wichtiger Faktor bei den Postlern. Mit seiner Erfahrung geht er als Leitwolf voran und spielt gleichzeitig Topergebnisse ein. Dem 33-jährigen Österreicher als Spitzenspieler assistiert derzeit Steffen Mengel richtig gut – der deutsche Einzelmeister von 2013 ist nach einigen Verletzungsrückschlägen inzwischen wieder in der Form, die ihn vor Jahren so gefürchtet machte. Der Tscheche Lubomir Jancarik, wie Mengel 1,96 Meter groß, ist ebenfalls ein international erfahrener Mann und ein Teamplayer. Und was Ovidiu Ionescu, der amtierende Vizeeuropameister, an guten Tagen leisten kann, ist bekannt – und das nicht nur in der Bundesliga. Gerade gegen die TTF agiert er zumeist in bestechender Form. Insgesamt stellen die Thüringer eine äußerst gefährliche, da recht ausgeglichen besetzte Truppe, in der jeder stets für Punkte gut ist.

Fegerl: „Ein schwieriges Los“

Die TTF werden zwei Tage nach dem Bundesliga-Spiel gegen Bad Königshofen (Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest) alles abrufen müssen. „Nach dem ersten schweren Pokalspiel in Neu-Ulm wartet mit dem Post SV Mühlhausen wieder ein schwerer Gegner auf uns“, so TTF-Cheftrainer Dmitrij Mazunov. „Diese Mannschaft kann sehr schnell heiß laufen und ist dann nur schwer zu stoppen. Daher müssen wir von Anfang an hellwach sein und in unserer Halle vor unseren tollen Fans zeigen. dass wir den Sieg wollen.“ Auch Routinier Stefan Fegerl ist die Schwere der Aufgabe bewusst. „Mühlhausen ist natürlich ein denkbar schwieriges Los, aber mit unseren Zuschauern und unserer tollen Serie, welche wir zuletzt hingelegt haben, gehen wir mit einer breiten Brust ins Spiel“, sagt der Österreicher. „Es wird ein attraktives und umkämpftes Spiel und wir werden alles geben, um wieder ins Liebherr-Final-Four einzuziehen.“

Die Aufgebote

TTF Liebherr Ochsenhausen: Hugo Calderano (BRA/23 Jahre/Weltrangliste (WRL): Platz 6), Simon Gauzy (FRA/24/WRL: 20), Stefan Fegerl (AUT/31/WRL: 70), Jakub Dyjas (POL/23/WRL: 73), Vladimir Sidorenko (RUS/17/WRL: 190). Cheftrainer: Dmitrij Mazunov (RUS, 48 Jahre).

Post SV Mühlhausen: Daniel Habesohn (AUT/33 Jahre/Weltrangliste (WRL): Platz 41), Steffen Mengel (GER/31/WRL: 159), Lubomir Jancarik (CZE/32/WRL: 88), Ovidiu Ionescu (ROU/30/WRL: 56). Doppel: Jancarik/Ionescu 0:1. Trainer: Erik Schreyer (GER, 31 Jahre).

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