TTF peilen Viertelfinale an

Auf die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Can Akkuzu) wartet im Pokal-Achtelfinale mit dem TSV Bad Königshofen keine einfache Aufg
Auf die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Can Akkuzu) wartet im Pokal-Achtelfinale mit dem TSV Bad Königshofen keine einfache Aufgabe. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische.de

Den Frust von der vermeidbaren Niederlage in der Tischtennis-Bundesliga gegen Mainz haben die TTF Liebherr Ochsenhausen abgeschüttelt. Der Fokus des Teams von Cheftrainer Fu Yong liegt nun voll auf dem ersten „kleinen Endspiel“ der Saison, dem Pokal-Achtelfinale gegen den Ligarivalen Bad Königshofen am Freitagabend in der Dr.-Hans-Liebherr-Halle (Spielbeginn: 19 Uhr).

Es ist das zweite Aufeinandertreffen mit den Unterfranken in dieser Saison. Das erste vor drei Wochen in der Bundesliga verlief erfolgreich und endete mit einem 3:1-Sieg der TTF. Damals gewann ein glänzend aufgelegter Kanak Jha sowohl gegen Filip Zeljko als auch gegen Bastian Steger und Alvaro Robles steuerte den wichtigen Sieg gegen Kilian Ort bei – nur Can Akkuzu musste dem Gegner gratulieren (1:3 gegen Steger).

Der Gästekader ist sehr gut besetzt: Was Bastian Steger auch mit 41 Jahren noch leisten kann, weiß jeder. Der 25-jährige Kroate Filip Zeljko hat sich inzwischen auf Platz 80 der Weltrangliste hochgearbeitet. Auch Martin Allegro hat einen deutlichen Sprung gemacht, der 26-jährige Belgier ist inzwischen die Nummer 96 der ITTF-Rangliste. Das 26-jährige TSV-Eigengewächs Kilian Ort ist aktuell auf Position 55 des Welt-Rankings zu finden.

Mit dem 21-jährigen Yukiya Uda, dem Doppelpartner von Ochsenhausens Shunsuke Togami auf internationaler Bühne – beide stehen mit klarem Vorsprung auf Platz eins der Doppelweltrangliste –, verfügt Bad Königshofen darüber hinaus über einen Spitzenmann im Kader, gegen den kein TTF-Spieler einen leichten Stand haben dürfte. Im Punktspiel stand der Japaner, aktuelle Nummer 22 des internationalen Rankings, seinem Team noch nicht zur Verfügung, doch im Pokalduell könnte er zum Einsatz kommen.

Es ist eine große Herausforderung für die TTF, für die es ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Final Four, dem Liebherr-Pokal-Finale in Neu-Ulm sein soll. Nur ein Sieg zählt, um ins Viertelfinale einzuziehen, dessen Sieger dann in der Ratiopharm-Arena vor vermutlich sehr vielen Fans aufschlagen wird. Die Mannschaft von Fu Yong hat folglich in dieser Woche nicht nur Frustbewältigung betrieben, sondern sehr intensiv und fokussiert auf das Pokal-Match hin trainiert. Der Cheftrainer wird am Freitag das bestmögliche Trio in die Box schicken.

„Wir sind bereit, werden alles hineinwerfen und unser Bestes geben“, kündigt Fu Yong an. „Wir haben in den letzten Tagen sehr gut und hoch konzentriert trainiert. Wir gehen optimal vorbereitet ins Spiel und die Jungs sind sehr positiv gestimmt und glauben an das Weiterkommen im Pokal.“

„Wir freuen uns auf unser erstes kleines Finale dieser Saison, auf ein richtig prickelndes Achtelfinal-Duell“, sagt TTF-Präsident Kristijan Pejinovic vor dem Pokalspiel. „Deswegen schauen wir nur nach vorn und blicken nicht zurück auf den Sonntag, der leider nicht unser Tag war.“ Die Niederlage gegen Mainz könne im Lauf dieser noch langen Saison ausgebügelt werden. „Was uns weiterbringt, sind große, wichtige Siege. Einen solchen können wir uns am Freitag erspielen“, so Pejinovic. „Unsere Jungs wollen die Chance beim Schopf packen. Es wird ein ganz schweres Spiel, doch ich bin zuversichtlich, dass wir die Hürde meistern werden.“

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