TTF nehmen Tabellenführung ins Visier

Lesedauer: 4 Min
 Die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Hugo Calderano) sind gegen den SV Werder Bremen auf den nächsten Sieg aus.
Die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Hugo Calderano) sind gegen den SV Werder Bremen auf den nächsten Sieg aus. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

Die Aufgebote

SV Werder Bremen: Bastian Steger (GER/37 Jahre/Weltrangliste (WRL): Platz 47/Bundesliga-Saisonbilanz (TTBL): 8:3), Gustavo Tsuboi (BRA/33/WRL: 49/TTBL: 1:4), Hunor Szöcs (ROU/26/WRL: 79/TTBL: 1:5), Florent Lambiet (BEL/22/WRL: 114/TTBL: 1:2), Doppel: Lambiet/Tsuboi 1:1. Trainer: Cristian Tamas (ROU/38 Jahre).

TTF Liebherr Ochsenhausen: Simon Gauzy (FRA/24 Jahre/Weltrangliste (WRL): 16/Bundesliga-Saisonbilanz (TTBL): 6:4), Hugo Calderano (BRA/22/WRL: 11/TTBL: 3:4), Stefan Fegerl (AUT/30/WRL: 66, TTBL 3:2), Jakub Dyjas (POL/23/WRL: 55/TTBL: 5:0), Doppel: Calderano/Fegerl 1:0, Fegerl/Dyjas 1:0. Cheftrainer: Dmitrij Mazunov (RUS/47 Jahre).

In ungewohnter Halle schlägt der Tabellenzweite TTF Liebherr Ochsenhausen am Sonntag (15 Uhr) in der Tischtennis-Bundesliga auf. Gastgeber Werder Bremen trägt die Partie des achten Spieltags nicht in der Bremer Klaus-Dieter-Fischer-Halle aus, sondern in der niedersächsischen 14 000-Einwohner-Gemeinde Belm vor den Toren der Stadt Osnabrück.

Die TTF wollen das richtungsweisende Spiel gegen Steger und Co. gewinnen. Wenn das gelingen sollte, dann hätte die Mannschaft von Cheftrainer Dmitrij Mazunov einen Mitkonkurrenten um die Play-offs bei dann acht Punkten Vorsprung wohl vorentscheidend distanziert. Zudem winkt die Tabellenführung, wenn Spitzenreiter Mühlhausen, der wie die TTF 12:2 Zähler auf dem Konto hat, das Spiel in Saarbrücken verliert.

Auch wenn Simon Gauzy und Kollegen zuletzt gegen Titelverteidiger Düsseldorf überzeugten und Bremen bisher als Siebter (6:8 Punkte) hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, muss man von einem schweren Spiel ausgehen. Der Gastgeber steht unter Zugzwang und braucht dringend Punkte. Zudem verfügen die Werderaner über genügend Qualität, dass der Knoten jederzeit platzen kann.

Steger kann starke Bilanz vorweisen

Der 37-jährige deutsche Nationalspieler Bastian Steger ist unverändert stark, was seine derzeitige Bundesligabilanz von 8:3 beweist. Die Nummer zwei ist der sehr erfahrene Brasilianer Gustavo Tsuboi, zweitbester Spieler seines Landes hinter Hugo Calderano. Tsuboi hat schon sehr viele Trainingseinheiten in Ochsenhausen absolviert. Die Nummer drei, Hunor Szöcs, war als ganz junger Spieler zeitweise die Nummer eins der damals in der Regionalliga aufschlagenden zweiten Mannschaft der TTF und zudem einer der ersten Studenten des Liebherr Masters College (LMC). Mit dem 22-jährigen Belgier Florent Lambiet verfügen die Grün-Weißen über eine spielstarke Nummer vier. Alles in allem also ein Gegner, den es sehr ernstzunehmen gilt.

Die Saison 2017/18 beendete Bremen auf Platz fünf. Die TTF gewannen damals beide Partien gegen die Norddeutschen – 3:1 in Ochsenhausen und in Bremen mit 3:0. Dementsprechend dürften die Bremer, die die Oberschwaben 2013 in Frankfurt im DM-Endspiel besiegten, auf Revanche sinnen. „Wir erwarten in Osnabrück einen heißen Kampf, da Bremen unbedingt Punkte benötigt, um den Anschluss an die Play-offs nicht zu verpassen. Bremen hat mit Steger einen sehr bekannten Routinier und Punktegaranten in seinen Reihen und wird mit Gustavo Tsuboi und Hunor Szöcs gut ergänzt“, sagt TTF-Präsident Kristijan Pejinovic. „Momentan sind sie noch immer nicht richtig in ihre Spur gekommen und deswegen bin ich mir ziemlich sicher, dass sie alles bei diesem ,Event‘ dransetzen werden, um die Punkte einzufahren.“

Unter der Woche spielten Simon Gauzy, Stefan Fegerl, Jakub Dyjas und Jang Woojin bei den Swedish Open um Weltranglistenpunkte und Siegesprämien – Hugo Calderano pausierte. In Stockholm waren aber auch alle vier Werder-Spieler am Start. Das Turnier dürfte also keinem der beiden Clubs zum Vor- oder Nachteil gereichen.

Die Aufgebote

SV Werder Bremen: Bastian Steger (GER/37 Jahre/Weltrangliste (WRL): Platz 47/Bundesliga-Saisonbilanz (TTBL): 8:3), Gustavo Tsuboi (BRA/33/WRL: 49/TTBL: 1:4), Hunor Szöcs (ROU/26/WRL: 79/TTBL: 1:5), Florent Lambiet (BEL/22/WRL: 114/TTBL: 1:2), Doppel: Lambiet/Tsuboi 1:1. Trainer: Cristian Tamas (ROU/38 Jahre).

TTF Liebherr Ochsenhausen: Simon Gauzy (FRA/24 Jahre/Weltrangliste (WRL): 16/Bundesliga-Saisonbilanz (TTBL): 6:4), Hugo Calderano (BRA/22/WRL: 11/TTBL: 3:4), Stefan Fegerl (AUT/30/WRL: 66, TTBL 3:2), Jakub Dyjas (POL/23/WRL: 55/TTBL: 5:0), Doppel: Calderano/Fegerl 1:0, Fegerl/Dyjas 1:0. Cheftrainer: Dmitrij Mazunov (RUS/47 Jahre).

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen