TTF gewinnen zum Vorrunden-Abschluss

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 Einen 3:0-Sieg haben die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Simon Gauzy) in der Tischtennis-Bundesliga beim Post SV Mühlhausen ein
Einen 3:0-Sieg haben die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Simon Gauzy) in der Tischtennis-Bundesliga beim Post SV Mühlhausen eingefahren. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

Post SV Mühlhausen – TTF Liebherr Ochsenhausen 0:3. Ergebnisse: Daniel Habesohn – Stefan Fegerl 2:3 (12:10, 8:11, 11:5, 9:11, 8:11), Ovidiu Ionescu – Jakub Dyjas 0:3 (7:11, 8:11, 10:12), Lubomir Jancarik – Simon Gauzy 1:3 (3:11, 9:11, 11:9, 8:11).

Einen 3:0-Sieg haben die TTF Liebherr Ochsenhausen in der Tischtennis-Bundesliga beim Post SV Mühlhausen eingefahren. So klar haben die TTF noch nie in Mühlhausen gewonnen, wo sie sich oft sehr schwer getan und auch schon deutliche Niederlagen kassiert hatten. Doch zum Abschluss der Vorrunde klappte alles wie am Schnürchen. Die Ochsenhauser konnten den Rückenwind vom überzeugenden Sieg gegen Düsseldorf mit nach Thüringen nehmen und ließen dem Gastgeber, der im Mittelfeld der Tabelle steht, in 115 Minuten letztlich keine echte Chance.

Mit 16:6 Punkten und einem Spielverhältnis von 26:17 schließen die Oberschwaben die erste Halbserie mindestens auf dem vierten Tabellenrang ab. Die endgültige Platzierung wird erst am kommenden Sonntag feststehen, wenn die übrigen Partien des elften Bundesliga-Spieltags ausgetragen werden. Nach bescheidenem Start mit den Niederlagen gegen Saarbrücken und in Fulda waren die TTF in der ersten Halbserie immer besser in Tritt gekommen und verbuchten im weiteren Verlauf 16:2 Punkte – nur noch die Partie des neunten Spieltags beim TTC Neu-Ulm wurde verloren.

Der Türöffner in Mühlhausen war der Sieg Stefan Fegerls im Duell der beiden Topspieler Österreichs gegen Daniel Habesohn. Nach zwischenzeitlichem 1:2-Satzrückstand fand Fegerl immer besser ins Spiel und entschied die Sätze vier und fünf zu seinen Gunsten. Jakub Dyjas machte da weiter, wo er gegen Düsseldorf aufgehört hatte, und besiegte Vizeeuropameister Ovidiu Ionescu in drei Sätzen – nur der letzte Durchgang war wirklich eng – zur beruhigenden 2:0-Pausenführung für die Mannschaft von Cheftrainer Dmitrij Mazunov.

Nun konnte Simon Gauzy, der überraschend nur an Position drei aufgestellt worden war, das Werk vollenden, wobei es ihm der lange Tscheche Lubomir Jancarik nur im ersten Durchgang leicht machte. Im zweiten Satz war Jancarik fast auf Augenhöhe und den dritten Durchgang verlor der 25-jährige Franzose. Doch Gauzy ließ sich davon nicht beeindrucken, legte wieder einen Zahn zu und gewann den vierten und letzten Satz mit 11:8.

„Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Unsere Ergebnisse der letzten Jahre waren hier schließlich nicht so toll“, so ein zufriedener Dmitrij Mazunov. „Wir haben Mühlhausen heute sicher mit unserer Aufstellung etwas überrascht.“ Aber dies sei nicht alles gewesen. „Die Jungs sind alle mit einer so positiven Einstellung an den Tisch gegangen, sind als Einheit aufgetreten und haben alles prima umgesetzt, was wir besprochen hatten“, sagte der TTF-Cheftrainer weiter. „So gesehen war das für mich heute sogar unser bisher bestes Spiel in dieser Saison. Ich bin stolz auf die Jungs.“ Die erste Halbserie ist nach Ansicht von Mazunov insgesamt gut verlaufen, mit leichten Ecken und Kanten. „Wir sind voll im Soll. Natürlich müssen wir nun die kleine Pause gut nutzen und gut trainiert und topfit in die Rückrunde gehen“, so der TTF-Cheftrainer.

Die Rückrunde beginnt für die TTF am 6. Dezember. Dann muss Ochsenhausen zum 1. FC Saarbrücken reisen, einem der beiden derzeit führenden Teams in der Bundesliga.

Post SV Mühlhausen – TTF Liebherr Ochsenhausen 0:3. Ergebnisse: Daniel Habesohn – Stefan Fegerl 2:3 (12:10, 8:11, 11:5, 9:11, 8:11), Ovidiu Ionescu – Jakub Dyjas 0:3 (7:11, 8:11, 10:12), Lubomir Jancarik – Simon Gauzy 1:3 (3:11, 9:11, 11:9, 8:11).

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