TTF fertigen Fulda-Maberzell ab

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Die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Simon Gauzy) stehen im Viertelfinale des deutschen Tischtennis-Pokals.
Die TTF Liebherr Ochsenhausen (hier Simon Gauzy) stehen im Viertelfinale des deutschen Tischtennis-Pokals. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell 3:0. Ergebnisse: Simon Gauzy – Ruwen Filus 3:0 (11:9, 11:7, 11:6), Hugo Calderano – Wang Xi 3:0 (12:10, 11:8, 11:6), Stefan Fegerl – Tomislav Pucar 3:1 (11:6, 15:17, 11:2, 11:3).

Die TTF Liebherr Ochsenhausen stehen im Viertelfinale des deutschen Tischtennis-Pokals. In nur 97 Minuten inklusive Pause spielten die Ochsenhauser den Play-off-Halbfinalisten der Vorsaison, Fulda-Maberzell, in der Sporthalle des Ehinger Johann-Vanotti-Gymnasiums im Achtelfinale in Grund und Boden und gewannen mit 3:0.

Einen einzigen Satz überließ die Mannschaft von Cheftrainer Dmitrij Mazunov Fulda-Maberzell. Die Gästen waren dementsprechend ziemlich geknickt, in Ehingen so gnadenlos abgefertigt zu werden. Immerhin hatten sie vor zwei Jahren noch fast im Abonnement gegen die TTF-Profis gewonnen und besonders Ruwen Filus hatte Gauzy, Calderano und Kollegen immer wieder das Fürchten gelehrt, bis vergangene Saison der Knoten platzte und man die Osthessen in den Play-off-Halbfinals gut im Griff hatte.

Nichts zu kritisieren

Diesmal war die Darbietung der TTF nochmals ein ganzes Stück souveräner, es gab nicht das Geringste zu kritisieren. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir zwei Jahre mit Yuto Muramatsu einen Top-Abwehrspieler bei uns hatten. Das hat viele bei uns vorangebracht, die nun genau wissen, wie man es spielen muss“, so Ochsenhausens Präsident Kristijan Pejinovic.

Zunächst demonstrierte Simon Gauzy gegen den Weltranglisten-19. Ruwen Filus, dass er weiß, wie es funktioniert. Nur der erste Satz war etwas enger, aber der Sieg des 23-jährigen Franzosen stand nie in Frage. Im Anschluss sorgte Hugo Calderano gegen das zweite Maberzeller Defensiv-Ass, Wang Xi, bereits für eine kleine Vorentscheidung. Wang rettete sich zwar im ersten Satz nach deutlichem Rückstand noch in die Verlängerung, doch der 22-jährige Brasilianer machte den Sack noch zu und dominierte danach immer mehr. Filus 0:3, Wang 0:3 – das hatte sich der ambitionierte Gegner anders vorgestellt. Doch auch dessen Nummer drei, Zugang Tomislav Pucar, konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Stefan Fegerl spielte gegen den 22-jährigen Kroaten, der 2017 U21-Europameister war, seine ganze Routine aus und gewann in vier Sätzen.

„Das war der richtige Ruck nach dem Mühlhausen-Spiel, die richtige Ansage“ freute sich Kristijan Pejinovic. „Es war sehr beeindruckend, auch für die Zuschauer. Unsere Jungs haben alle sehr aggressiv gespielt und wenig Fehler gemacht. Die Post ging heute richtig ab und man hat Fulda gar nicht ins Spiel kommen lassen.“

TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell 3:0. Ergebnisse: Simon Gauzy – Ruwen Filus 3:0 (11:9, 11:7, 11:6), Hugo Calderano – Wang Xi 3:0 (12:10, 11:8, 11:6), Stefan Fegerl – Tomislav Pucar 3:1 (11:6, 15:17, 11:2, 11:3).

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