TTF-Duo scheidet früh aus

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Der an Position vier gesetzte TTF-Profi Hugo Calderano schied im Achtelfinale beim World Cup im chinesischen Weihai aus.
Der an Position vier gesetzte TTF-Profi Hugo Calderano schied im Achtelfinale beim World Cup im chinesischen Weihai aus. (Foto: imago images/VCG)
Schwäbische Zeitung

Beim Tischtennis-World-Cup im chinesischen Weihai haben die beiden Teilnehmer aus dem Bundesligateam der TTF Liebherr Ochsenhausen keine Bäume ausreißen können. Der an Position vier gesetzte Hugo Calderano schied im Achtelfinale aus. Kanak Jha überstand die Gruppenphase nicht, hatte aber auch Pech bei seinen beiden sehr knappen Niederlagen. Weltcupsieger wurde der chinesische Weltranglistenerste Fan Zhendong, der im Endspiel seinen Landsmann, den amtierenden Weltmeister Ma Long, in sieben Sätzen knapp auf Distanz hielt.

Der US-Amerikaner Kanak Jha war einen Tag vor seinem Ochsenhauser Mannschaftskollegen Hugo Calderano ins Turnier eingestiegen und am Ende an zwei Bällen am Einzug ins Achtelfinale gescheitert. In Gruppe zwei, in die der 20-Jährige nur mit Ex-TTF-Spielern gelost worden war, musste der Kalifornier zunächst trotz zweimaliger Satzführung ein 3:4 gegen den Engländer Liam Pitchford hinnehmen (11:7, 4:11, 15:13, 5:11, 5:11, 12:10, 4:11). Noch einen Tick enger ging es in Jhas zweitem Gruppenmatch zu. Gegen den Taiwaner Chuang Chih-Yuan konnte der Weltranglisten-27. aus Ochsenhausen zwar einen 1:3-Satzrückstand egalisieren, zog im Entscheidungsdurchgang dann aber mit 12:14 den Kürzeren (12:10, 7:11, 3:11, 7:11, 11:6, 11:8, 12:14). Bei einem Sieg hätte er die zweite Turnierphase erreicht.

Sperriger Gegner

Dort hieß es für Hugo Calderano im Achtelfinale alles oder nichts – und es missglückte. Gegen den allgemein als sperrigen Gegner bekannten Weltranglisten-14. Jeoung Youngsik spielte sich das Geschehen vier Sätze lang auf etwa einem Level ab, doch dann zog der Südkoreaner davon und der Weltranglistensechste fand nicht mehr in seinen Rhythmus. 11:8, 14:16, 11:9, 10:12, 11:2, 11:7 hieß es am Ende für Calderanos Gegner. Im Viertelfinale einige Stunden später traf der Gewinner übrigens mit seinem Landsmann Yang Woojin auf einen Spieler, der in der Meistersaison 2018/19 für die TTF aufgeschlagen hat, und verlor in sieben Durchgängen.

Kanak Jha kehrt nun nach Ochsenhausen zurück, sein Einsatz im Rahmen der „Bubble“ ist beendet. Hugo Calderano und Simon Gauzy bleiben im Reich der Mitte, wo beide ab Donnerstag die mit einem Gesamtpreisgeld von 500 000 US-Dollar dotierten Grand Finals des Weltverbands ITTF (19. bis 22. November in Zhengzhou) spielen werden. Danach geht es für Gauzy zurück in heimische Gefilde, während der Brasilianer dann auch noch an dem abschließenden, mit einer Preisgeldsumme von 800 000 US-Dollar besonders hoch dotierten WTT-Einladungsturnier im Macau (25. bis 29. November) teilnehmen wird.

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