Trainings-Stopp in Ochsenhausen

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 Nachdem der Tischtennis-Trainingsbetrieb in Ochsenhausen schon in der Vorwoche nur in reduziertem Umfang möglich war, ruhen Sch
Nachdem der Tischtennis-Trainingsbetrieb in Ochsenhausen schon in der Vorwoche nur in reduziertem Umfang möglich war, ruhen Schläger und Bälle wegen der Coronavirus-Lage nun ganz. (Foto: Sergey Skleznev)
Schwäbische Zeitung

Nachdem der Tischtennis-Trainingsbetrieb in Ochsenhausen schon in der Vorwoche nur in reduziertem Umfang möglich war, ruhen Schläger und Bälle wegen der Coronavirus-Lage nun ganz. Seit Montag haben das TTF-Bundesligateam, die Studenten des Liebherr Masters College und die Trainingsgruppe die Übungseinheiten im Sparkassen-TT-Leistungszentrum vorerst eingestellt. Das teilt der Verein mit. So sind unter anderem die Trainer und Spieler aus Frankreich unterdessen in ihr Heimatland zurückgekehrt, das seit Montagfrüh die Grenzen geschlossen hat.

Bereits am Freitag hatte die Tischtennis-Bundesliga (TTBL) auf die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie reagiert und den 22. Spieltag ersatzlos gestrichen (SZ berichtete). Die Platzierungen nach Abschluss des 21. Spieltags entsprechen damit den Endplatzierungen der TTBL-Hauptrunde. Somit belegen die TTF Liebherr Ochsenhausen den dritten Platz in der Abschlusstabelle und treffen in den Play-off-Halbfinals auf den Zweiten des Ligaklassements Borussia Düsseldorf. Fortgeführt wird die Saison nach derzeitigen Planungen mit den Play-offs, die allerdings bis mindestens zum 17. April ausgesetzt werden.

„Das Vorgehen der TTBL ist absolut richtig und angemessen“, wird TTF-Präsident Kristijan Pejinovic in der Pressemitteilung des Vereins zitiert, der als Mitglied des Aufsichtsrats der TTBL Sport GmbH selbst an der Entscheidung mitwirkte. „Es sind außergewöhnliche Zeiten und da braucht es außergewöhnliche Reaktionen. Wir haben eine besondere Verantwortung gegenüber den Spielern, den Mitarbeitern des Vereins sowie natürlich den Fans. Wir sind es ihnen schuldig, die gesundheitlichen Risiken so gut es geht zu begrenzen.“ Er hoffe, dass alles irgendwann in seinen normalen Rhythmus zurückfinde. „Wir werden schauen, wie es weitergeht, und den Empfehlungen der Regierung folgen“, so Pejinovic. „Es ist eine ganz neue Lage – so etwas haben wir noch nie zuvor erlebt und müssen flexibel und der Situation angepasst auf die weiteren Entwicklungen reagieren.“

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