Thilo Denzel (rechts) steht dem SVO nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung.
Thilo Denzel (rechts) steht dem SVO nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung. (Foto: Volker Strohmaier)
Sportredakteur

Der SV Ochsenhausen hat in der Fußball-Landesliga die SG Kißlegg zu Gast (Anstoß: Samstag, 15.30 Uhr). Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge nach der Winterpause ist die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Wild bis auf Abstiegsrelegationsplatz zwölf abgerutscht und steht damit gegen das Schlusslicht entsprechend unter Zugzwang.

An der 0:6-Pleite in der Vorwoche beim VfB Friedrichshafen hatten Ochsenhausens Spieler zu knabbern. „Vor allem aufgrund der Art und Weise, wie die Niederlage zustande gekommen ist“, sagt SVO-Kapitän Andreas Ludwig. „0:6 hört sich krass an, war aber auch verdient. Friedrichshafen war brutal stark. Wir sind nicht als Kollektiv aufgetreten.“ Das Spiel sei im Training unter der Woche mehrfach Thema gewesen. „Die Fehler wurden klar analysiert. Die Niederlage ist abgeschüttelt“, so Ludwig. „Jedem ist bewusst, was die Stunde geschlagen hat. Jetzt beginnt die Rückrunde erst richtig, jetzt kommen die Gegner, gegen die man gewinnen muss.“

Trotz der Lage sei die Stimmung in der Mannschaft wie in den Wochen zuvor positiv. „Diese Energie müssen wir nur auf den Platz bringen. Das war in den letzten Wochen nicht immer so“, sagt der 29-Jährige. Das heißt für das anstehende Heimspiel gegen die SG Kißlegg: „Jeder muss an sein Limit gehen, damit wir erfolgreich sein können. Ein Sieg ist Pflicht. Der wäre ungemein wichtig, auch weil es am Donnerstag danach gleich gegen Altheim, den nächsten direkten Konkurrenten, im Abstiegskampf geht.“

Der Aufsteiger SG Kißlegg hat in dieser Saison erst ein Spiel gewonnen und zweimal unentschieden gespielt. Demgegenüber stehen 17 Niederlagen. Dennoch sei Kißlegg nicht zu unterschätzt. „Das haben die Ergebnisse der letzten Wochen gezeigt, alle sind knapp ausgefallen. Kißlegg ist eine kampfstarke Mannschaft. Das haben sie auch schon in der Hinrunde gegen uns bewiesen“, so Ludwig. „Da waren wir spielerisch besser, dennoch hat es nur zu einem 1:1 gereicht. Wir müssen von der ersten Minute an den Kampf annehmen.“

Kesici-Debüt steht an

Erstmals für die Ochsenhauser spielen kann am Samstag Zugang Burak Kesici. Dessen Rotsperre, die er aus Sonthofen mitbrachte, ist abgelaufen. „Er liefert seit Wochen einen sehr guten Eindruck im Training ab. Wir erhoffen uns von ihm, dass er Tore schießt und auch sonst das Offensivspiel belebt“, sagt der SVO-Kapitän, der davon ausgeht, dass Kesici gegen Kißlegg von Beginn an spielen wird. Eine Option für die Startelf sind auch wieder Abwehrchef Thilo Denzel und Christian Villinger, die nach ihren Verletzungen wieder voll mittrainiert haben. Auch Louis Bendel ist zurück im Kader. Nicht zur Verfügung stehen Oliver Wild derweil Djilon Sambou (Rotsperre), Daniel Jägg und Manuel Mohr (beide privat verhindert).

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