SVO geht in Weiler leer aus

Lesedauer: 4 Min
 Verzeichnete die beste Torchance des SV Ochsenhausen: (rechts) Manuel Mohr.
Verzeichnete die beste Torchance des SV Ochsenhausen: (rechts) Manuel Mohr. (Foto: Volker Strohmaier)
Sportredakteur

FV Rot-Weiß Weiler – SV Ochsenhausen 2:0 (1:0). SVO: Besenfelder - Bek (70. Gropper), Kaiser, Rosu (46. Bendel), Martin (46. Ziesel) - Jägg, M. Wild, Flontas, Mohr, Ludwig - O. Wild. Tore: 1:0 Andreas Reichart (43.), 2:0 Niclas Brugger (90. +3). SR: Traub (SG Griesingen). Z.: 165.

Der SV Ochsenhausen hat in der Fußball-Landesliga auch das zweite Spiel nach der Winterpause verloren. Die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Wild unterlag beim FV Rot-Weiß Weiler mit 0:2 (0:1). Während der SVO weiter Tabellenneunter ist, profitierten die Allgäuer von der 0:5-Niederlage des FV Biberach in Friedrichshafen und kletterten auf Rang zwei.

Ochsenhausen war in der ersten Halbzeit darauf bedacht, gut in der Defensive zu stehen. Daher hatte Weiler deutlich mehr vom Spiel. Im Vorwärtsgang gelang Ochsenhausen nicht viel. „Wir haben im Spiel nach vorn einfach zu viele Fehler gemacht, waren im Konterspiel einfach zu schwach, die Pässe zu ungenau“, sagte SVO-Spielertrainer Oliver Wild später. Gefährliche Chancen hatte Ochsenhausen daher nicht zu verzeichnen in den ersten 45 Minuten.

Weiler war zwar feldüberlegen, kam dennoch ebenso nicht zu wirklich glasklaren Tormöglichkeiten – bis zur 43. Minute. Da setzte sich Mathias Stadelmann über die rechte Seite durch, legte zurück auf Andreas Reichart und der lochte aus sechs Metern zum 1:0 ein. „Da sahen wir schlecht aus“, so Oliver Wild. Zuvor hatte der SVO bereits Glück gehabt, als Mathias Stadelmann im Strafraum gegen Ochsenhausen Keeper Jan Besenfelder zu Fall kam. „Da hätte es auch Elfmeter geben können“, beschrieb Oliver Wild die Szene aus seiner Sicht.

Größte SVO-Chance durch Mohr

Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Spielgeschehen komplett. Der SVO stellte durch die Einwechslung von Alexander Ziesel auf zwei Spitzen um, lief den Gegner nun früher an und agierte insgesamt mutiger. Einen Dropkick von Oliver Wild aus 16 Metern parierte FV-Torhüter Andreas Hane (50.). Kurz darauf tankte sich Andreas Ludwig über rechts durch, schoss aber aus acht Metern knapp über den Kasten (53.). Es folgte die größte SVO-Chance zum Ausgleich. Nach einer Kombination über Oliver Wild und Andreas Ludwig kam Manuel Mohr aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch in letzter Sekunde klärte ein Abwehrspieler des Gastgebers auf der Torlinie (58.).

Weiler setzte derweil in der zweiten Halbzeit auf Konter, die aber zumeist nichts einbrachten. Ein Freistoß von Stadelmann sorgte für Gefahr, doch der streifte aus 20 Metern nur den Pfosten (75.). Ochsenhausen hatte bis zum Schluss weitere vielversprechende Offensivaktionen, brandgefährliche Torraumszenen resultierten daraus aber nicht. Stattdessen machte Weiler in der Nachspielzeit den Sack zu. Niclas Brugger vollendete einen Konter zum 2:0-Endstand (90. +3).

„In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv, in der zweiten Hälfte dann richtig gut“, bilanzierte Oliver Wild. „Aus der zweiten Halbzeit schöpfen wir Mut für die kommenden Aufgaben, darauf können wir aufbauen“, sagte der SVO-Spielertrainer weiter und fügte angesichts der Tabellenlage hinzu: „Wir sind langsam wieder unter Druck. In den nächsten zwei Wochen müssen wir langsam wieder punkten.“ Am kommenden Wochenende gastiert Ochsenhausen beim FV Ravensburg II (Sonntag, 24. März, 15 Uhr). Einen Tag zuvor empfängt Weiler Straßberg (Anstoß: 15 Uhr).

FV Rot-Weiß Weiler – SV Ochsenhausen 2:0 (1:0). SVO: Besenfelder - Bek (70. Gropper), Kaiser, Rosu (46. Bendel), Martin (46. Ziesel) - Jägg, M. Wild, Flontas, Mohr, Ludwig - O. Wild. Tore: 1:0 Andreas Reichart (43.), 2:0 Niclas Brugger (90. +3). SR: Traub (SG Griesingen). Z.: 165.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen