SVO braucht mal wieder drei Punkte

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 Christoph Bek (l.) und der SV Ochsenhausen sind in Ostrach zu Gast. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen sollen wieder drei Pun
Christoph Bek (l.) und der SV Ochsenhausen sind in Ostrach zu Gast. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen sollen wieder drei Punkte her. (Foto: Volker Strohmaier)

Auf den SV Ochsenhausen wartet in der Fußball-Landesliga in den kommenden drei Spielen ein anspruchsvolles Programm: Ostrach, Strassberg und Kehlen sind die nächsten Gegner, allesamt Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. Den Auftakt macht am Sonntag, 14. Oktober, 15 Uhr, das Auswärtsspiel beim FC Ostrach, der sich in der Tabelle mittlerweile auf den zweiten Platz vorgeschoben hat.

Hätte der SVO vergangene Woche beim bis dahin punktlosen Schlusslicht Kißlegg gewonnen, wäre die Mannschaft um Spielertrainer Oliver Wild in Ostrach wohl mit einem Punkt zufrieden gewesen. So ist die Ausgangslage eine andere und der Druck für die Ochsenhauser größer. „Wir spielen in Ostrach auf Sieg“, macht Oliver Wild unmissverständlich die Marschroute klar. Bei einem Sieg sei es in drei Wochen egal, wie man gegen den Tabellenletzten Kißlegg gespielt habe. Beim 1:1 in Kißlegg habe der SVO wieder mal die Erkenntnis gewonnen, dass „Ballbesitz keine Tore schießt“. „Vom Spielverlauf her und mit Blick auf unsere personelle Situation ging das Ergebnis in Ordnung“, sagt Oliver Wild.

Ostrach ist keine Heimmacht

Nach drei Spielen ohne Sieg hängt der SVO in der Tabelle punktemäßig den eigenen Ansprüchen etwas hinterher, der Abstand zu den gefährdeten Regionen ist kleiner geworden. Der nächste Gegner, der FC Ostrach, hat sechs Punkte mehr und steht auf Platz zwei. Eine Platzierung, die Oliver Wild etwas überrascht, aber Ostrach gelang es in den vergangenen Wochen, manch knappes Spiel für sich zu entscheiden – so gab es unter anderem ein 2:1 gegen Kißlegg und ein 2:1 gegen Oberzell. Gegen einen weiteren Aufsteiger, den FC Leutkirch, reichte es hingegen nur zu einem 1:1. Was bei Ostrachs bisherigem Saisonverlauf auffällig ist: Der FCO ist bisher die beste Auswärtsmannschaft, hat auf fremden Platz noch kein Spiel verloren. Zu Hause gab es aber in vier Spielen erst vier Punkte.

Die Tabelle macht aber klar: Ostrach hat einen Lauf. „Diesen gilt es zu stoppen“, sagt Oliver Wild. Dafür müssten vor allem Ostrachs Offensivkräfte Markus Gipson und Eugen Michel aus dem Spiel genommen werden, erzielten sie bis dato doch immerhin neun der 19 Ostracher Treffer. Auf Ochsenhauser Seite gibt es personelle Lichtblicke. Konrad Licht kehrt am Samstag aus dem Urlaub zurück und wird am Sonntag im Kader stehen, Michael Wild ist nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre wieder dabei. Oliver Wild plagen hingegen weiter Knieprobleme, Einsatz ungewiss. Nach der Partie in Ostrach steht für den SVO kommende Woche Sonntag mal wieder ein Heimspiel (gegen Straßberg) an, die Woche drauf ist Ochsenhausen in Kehlen gefordert. Die Zielsetzung von Spielertrainer Wild: „Es gilt, in allen drei Spielen zu punkten.“

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