Maike Knaus konnte die Gegnerinnen mit ihren Aufschlägen einige Male in Verlegenheit bringen. Am Ende verlor der SVO aber auswä
Maike Knaus konnte die Gegnerinnen mit ihren Aufschlägen einige Male in Verlegenheit bringen. Am Ende verlor der SVO aber auswärts mit 0:3. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

SVO: Lea-Marie Besenfelder, Marie Habrik, Theresa Habrik, Maike Knaus, Paulina Schöner, Mareike Wessels, Luisa Wiest, Tabea Willmann.

Mit einer klaren Niederlage haben die Landesliga-Volleyballerinnen des SV Ochsenhausen bei der SG Volley Alb die Segel streichen müssen. Der SVO verlor in Gerstetten-Heldenfingen mit 0:3 (18:25, 7:25, 15:25).

Die Gastgeberinnen hatten viele große und routinierte Spielerinnen in ihren Reihen. Davon beeindruckt ging der SVO ins Spiel. Schnell bemerkten die Ochsenhauserinnen aber, dass die SG-Frauen in der Annahme nicht immer ganz sattelfest waren. Besonders mit den Sprungflatteraufschlägen von Maike Knaus hatte diese so ihre Probleme. Überraschend führte der SVO schnell mit 5:1. Mit geschickter taktischer Aufteilung konnte Ochsenhausen den Gegnerinnen auch danach den Wind aus den Segeln nehmen und bis zum 16:17 gut mithalten. Dann führten aber einige Fehler zu einem noch deutlichen 18:25-Satzverlust.

Im zweiten Durchgang gab SVO-Trainerin Inge Arendt den mitgereisten Debütantinnen Tabea Willmann und Mareike Wessels die Möglichkeit, etwas Spielpraxis zu sammeln, da schnell erkennbar war, dass an diesem Tag für Ochsenhausen nichts zu holen sein würde. Beide machten ihre Sache recht gut und erzielten beim 7:25 auch einige Punkte. Die Gastgeberinnen hatten inzwischen das Ochsenhauser Spiel durchschaut und bauten auch mehr Angriffsdruck auf. Dadurch gelang es den Rottumtalerinnen nicht mehr, in aussichtsreicher Position zum Angriff zu kommen. Einige Abstimmungsprobleme führten zudem dazu, dass einige Punkte verschenkt wurden. Trotzdem hingen sich die Gäste nochmals voll rein und machten es den Älblerinnen bis zum 12:13 recht schwer. Danach musste der SVO die Gastgeberinnen aber davonziehen lassen und gab mit 15:25 auch den letzten Satz ab.

Alles in allem war SVO-Trainerin Arendt trotz der Niederlage mit der Einstellung und dem kämpferischen Einsatz der Spielerinnen zufrieden. An den Schwächen der sechs U18-Spielerinnen, die aufliefen, soll nun weiter gearbeitet werden. In zwei Wochen dürften in den Heimspielen gegen den Tabellenführer TSG Reutlingen und den TSV Burladingen wieder alle Spielerinnen mit an Bord sein.

SVO: Lea-Marie Besenfelder, Marie Habrik, Theresa Habrik, Maike Knaus, Paulina Schöner, Mareike Wessels, Luisa Wiest, Tabea Willmann.

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