So weit sind die Arbeiten für das neue Feuerwehrhaus

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 Die Kreisstraße in Richtung Eichen ist bis Anfang September gesperrt.
Die Kreisstraße in Richtung Eichen ist bis Anfang September gesperrt. (Foto: Tobias Rehm)

Gut fünf Monate nach dem Spatenstich sind die Erd- und Tiefbauarbeiten für das neue Ochsenhauser Feuerwehrgerätehaus an der Kreisstraße Richtung Eichen im Gewann Goldbacher Feld weit fortgeschritten. Und auch die Erschließungsarbeiten für das angrenzende neue Baugebiet „Siechberg III“ haben zwischenzeitlich begonnen. Seit Montag ist deshalb die Kreisstraße nach Eichen für ein halbes Jahr komplett gesperrt.

Am Dienstagvormittag ist der Straßenbelag der Kreisstraße K 7510 von der Abzweigung Ulmer Straße bis zur Baustelle abgefräst und stellenweise bereits komplett ausgebaut. Kanäle und Rohre lagern neben der Straße: Versorgungsleitungen für das neue Baugebiet. Gebaut werden nach Angaben der Stadtverwaltung Mischwasser- und Regenwasserkanäle und die Wasserleitung.

Die EnBW verlegt außerdem Stromleitungen, die Stadt wird das vom Landkreis Biberach im Rahmen des Backbone-Netzes vorgesehene Breitband einlegen. An diese Leitung wollen laut Stadt die Telekom und Unitymedia anknüpfen, um das Baugebiet mit Internet zu versorgen.

Erschließung bis Herbst 2020

Die Tiefbauarbeiten für das Baugebiet „Siechberg III“ macht die Firma Strabag. Sie hatte im Dezember als günstigster Bieter den Zuschlag erhalten, die Arbeiten kosten 5,5 Millionen Euro. Die Sperrung der Kreisstraße ist vor allem aufgrund der zu bauenden neuen Linksabbiegespur notwendig. Diese fordert das Straßenamt, damit das Baugebiet bestmöglich angefahren werden kann.

 Die Erd- und Tiefbauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus in Ochsenhausen sind mittlerweile weit fortgeschritten und soll i
Die Erd- und Tiefbauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus in Ochsenhausen sind mittlerweile weit fortgeschritten und soll in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. (Foto: Tobias Rehm)

Entlang der Kreisstraße ist außerdem ein Geh- und Radweg ab der Firma Gräser bis zur Zufahrt in das Baugebiet vorgesehen. Die Sperrung der Kreisstraße dauert voraussichtlich bis zum 6. September. Für die komplette Erschließung des Baugebiets sind eineinhalb Jahr veranschlagt, spätestens im Oktober 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Teuerster Posten sind die Rohbauarbeiten

Ähnlich sieht der Zeitplan beim neuen Feuerwehrgerätehaus unterhalb des neuen Baugebiets aus. Die Erd- und Tiefbauarbeiten, die die Ochsenhauser Firma Gräser macht, sind bald erledigt, der erste Abschnitt könnte – abhängig von der Witterung – noch diese Woche fertiggestellt werden. Dies erklärt Alfons Gräser vom Bauunternehmen auf SZ-Nachfrage.

Zwar habe im Januar aufgrund der Witterung praktisch nichts gemacht werden können, im Februar seien die äußeren Bedingungen dafür über längere Zeit stabil und gut gewesen. Bis Ende des Monats, so Gräsers Einschätzung, müssten die Erd- und Tiefbauarbeiten abgeschlossen sein. Im Februar hatte der Gemeinderat bereits die weiteren Arbeiten vergeben. Teuerster Posten waren die Rohbauarbeiten für rund 985.000 Euro.

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