Saisonstart für neue Spielgemeinschaft

Lesedauer: 3 Min
 Sie bilden die neue Spielgemeinschaft SV Ochsenhausen/TG Bad Waldsee II: Marie Habrik (hinten, v. l.), Luisa Wiest, Tabea Wagne
Sie bilden die neue Spielgemeinschaft SV Ochsenhausen/TG Bad Waldsee II: Marie Habrik (hinten, v. l.), Luisa Wiest, Tabea Wagner, Alina Nessensohn, Hannah Lange, Theresa Habrik (vorne, v. l.), Tabea Willmann, Saskia Czöndör und Melanie Bucher. Auf dem Bild fehlen Maike Knaus, Paulina Schöner und Evelyn Stiben. (Foto: SV Ochsenhausen)
Schwäbische Zeitung

Die Volleyballerinnen des SV Ochsenhausen starten am Sonntag, 6. Oktober, in ihre vierte Landesligasaison. Trotzdem gibt es eine Premiere: Der SVO geht in diesem Jahr gemeinsam mit der TG Bad Waldsee II an den Start. Zum Auftakt geht es für die Spielgemeinschaft in der Ochsenhauser Herrschaftsbrühl-Halle gegen die SG Volley Alb (13 Uhr) und die SG TG Nürtingen/TSV Wernau (gegen 15 Uhr).

Wie in jedem Jahr musste der SVO im Sommer den Abgang einiger Routiniers verkraften: Leonie Knaus, die in Regensburg studiert, zog es zum Bayernligisten VC Schwandorf, Johanna Gräser studiert in Tübingen und schloss sich dem Oberligisten TV Rottenburg an. Sandra Meidert beendete ihre Karriere. So blieben nur wenige Spielerinnen für das Landesligateam übrig und die Verantwortlichen musste sich auf die Suche machen, den talentierten Mädchen des SVO ein Weiterspielen auf adäquatem Niveau zu ermöglichen. Nachdem bei der TG Biberach nach SVO-Angaben kein Interesse für eine Kooperation bestand, wurde man letztendlich in Bad Waldsee fündig. Dort fanden sich nach dem Bezirksligaabstieg des zweiten Teams einige Spielerinnen, sodass man die diesjährige Runde als Spielgemeinschaft in Angriff nimmt.

Mit den Waldseerinnen Melanie Bucher, Saskia Czöndör, Tabea Wagner und Alina Nessensohn sowie dem Neuzugang Hannah Lange vom TSB Ravensburg wird das SVO-Team um Marie Habrik, Luisa Wiest, Theresa Habrik und Tabea Willmann verstärkt. Zur Aushilfe haben sich auch Maike Knaus und die U18-Jugendspielerinnen Evelyn Stiben und Paulina Schöner bereit erklärt.

Auf einen Altersdurchschnitt von 16,6 Jahre kommt dieses Team, das weiterhin von Inge Arendt trainiert wird. Ihr Ziel ist es, die Spielerinnen zu einer kompakten Einheit zu formen und es allen Gegnern so schwer wie möglich zu machen, gegen ihr ehrgeiziges Team zu gewinnen. Dabei ist es ihr bewusst, dass Rückschläge nicht zu vermeiden sind. Aber warum sollte dieses Jahr nicht auch gelingen, was in der vergangenen Saison so toll funktionierte: Mit jedem Spiel sah man, wie der ganze Spielablauf sicherer wurde und die Erfolge, besonders in den Heimspielen, in spannenden und unterhaltsamen Partien immer häufiger wurden.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen