Rottumtaler Alphornbläser spielen gar meisterlich

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 Die erfolgreichen Rottumtaler Alphornbläser (v. l.) Hubert und Sabine Wiest (Ochsenhausen), Manfred Amann (Hörenhausen) und Mar
Die erfolgreichen Rottumtaler Alphornbläser (v. l.) Hubert und Sabine Wiest (Ochsenhausen), Manfred Amann (Hörenhausen) und Martha Schoenacker (Dietenheim). (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Ochsenhausen (sz) - Die Rotttumtaler Alphornbläser haben sich beim 31. Nodwestschweizerischen Jodlerfest in Mümliswil-Ramiswil beim Wettblasen einer hochkarätigen Jury gestellt. Mit dem Stück „Im Bärgwald“ von Robert Oesch erspielten sich Hubert und Sabine Wiest, Martha Schoenacker und Manfred Amann einen sehr guten zweiten Platz, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe. Die Jury bescheinigte den Musikern bei ihrem Vortrag „wenige, nicht störende Mängel“.

Das Ensemble qualifizierte sich damit gleich bei seinem ersten Wertungsspiel für die Teilnahme am gesamtschweizerischen 31. Eidgenössischen Jodlerfest 2020 in Basel. Als Neumitglieder im Nodwestschweizerischen Jodlerverband wurden die vier Bläser aus Deutschland sehr herzlich aufgenommen und ihr Auftreten beim Wettblasen sowie beim Festumzug von den obersten Verbandsfunktionärinnen lobend erwähnt. Rund 2000 Aktive beteiligten sich an den Wettbewerben Jodeln, Fahnenschwingen, Büchel- und Alphornblasen.

Circa 25 000 Festbesucher wurden bei diesem hervorragend organisierten Fest gezählt, das dem Schweizer Brauchtum eine Plattform für Bodenständiges und „Urchiges“ bot. Auf dem großen Festplatz mitten im Dorf wurde drei Tage lang gesungen, gespielt und gefeiert. Ein musikalisches, kameradschaftliches Miteinander, das in seiner Herzlichkeit kaum zu überbieten ist. Für die erfolgreichen Rottumtaler Alphornbläser heißt es nun Proben für das Eidgenössische Jodlerfest in Basel, das dann mindestens eine Schuhnummer größer ist.

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