Rennradtour durch Montenegro und Albanien

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 Das „Team Oberschwaben“ in Montenegro (v. l.): Helmut Gaibler, Manfred Frankenhauser, Reinhard Kramer, Matthias Dziadek, Rainer
Das „Team Oberschwaben“ in Montenegro (v. l.): Helmut Gaibler, Manfred Frankenhauser, Reinhard Kramer, Matthias Dziadek, Rainer Utz, Jürgen Lendler und Werner Keller. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Montenegro und Albanien sind in diesem Jahr Ziel des selbsternannten „Team Oberschwaben“ für eine siebentägige Rennradtour gewesen. Per Flugzeug ging es zuerst ab Memmingen nach Podgorica, der Hauptstadt Montenegros. Von dort startete die Gruppe in einer Rundtour mit insgesamt sechs Tagesetappen zuerst am Skutarisee vorbei an die an der Adria liegende Stadt Bar.

Kotor (Unesco Weltkulturerbe), Niksic, der Wintersportort Zabljak, Cmiljica im Komovi-Gebirge und wieder Podgorica (mit einem Abstecher nach Albanien) waren die weiteren Tagesziele. Der Ruhe- beziehungsweise Reservetag wurde für eine Raftingtour auf der Tara in der Tara-Schlucht genutzt. Die Tara-Schlucht ist nach dem Grand Canyon die zweittiefste Schlucht der Welt.

Das Profil der Tour hatte es in sich: Herausfordernde Anstiege und atemberaubende Abfahrten bei Temperaturen von teilweise mehr als 40 Grad Celsius rangen den Teilnehmern einiges ab. Insgesamt legten die Radfahrer 700 Kilometer und 14 000 Höhenmeter zurück.

Wenig Verkehr, winkende Kinder

Montenegro gilt nicht gerade als die typische Rennraddestination, überzeugte aber in fast allen Punkten, teilt das Team mit: Eine traumhafte Landschaft, wenig Verkehr, freundliche Menschen, die grüßen, und Kinder, die einem zuwinken. Einzig die Straßenverhältnisse seien nicht immer einfach gewesen, aber insgesamt doch gut zu fahren. Geographisch gilt Montenegro als Gebirgsland. Im Westen und Süden steigen die stark verkarsteten Küstengebirge auf knapp 2000 Meter abrupt aus der Adria auf. Die Berggipfel im Norden und Osten des Landes erreichen durchweg Hochgebirgsniveau.

Die Tour wurde auch in diesem Jahr wieder von Helmut Gaibler aus Rot an der Rot organisiert. In den Jahren zuvor war die Gruppe in Rumänien, Schottland, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz unterwegs.

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