Pirmasens ist eine Nummer zu groß für Hattenburg

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 Eine Hürde zu hoch ist der Bundesligist ESV Pirmasens für die Verbandsliga-Keglerinnen des KSC Hattenburg im Viertelfinale des
Eine Hürde zu hoch ist der Bundesligist ESV Pirmasens für die Verbandsliga-Keglerinnen des KSC Hattenburg im Viertelfinale des deutschen Pokals gewesen. (Foto: Archiv: Privat)
Schwäbische Zeitung

Eine Hürde zu hoch ist der Bundesligist ESV Pirmasens für die Verbandsliga-Keglerinnen des KSC Hattenburg im Viertelfinale des deutschen Pokals gewesen. Der KSC unterlag zu Hause mit 2,5:5,5 (3082:3158).

Vor zahlreichen Zuschauern begannen Nicole Miller und Verena Greif für die Heimmannschaft. Sie trafen auf die derzeit stärksten Spielerinnen von Pirmasens. Miller (487/0) kam mit dem Druck nicht klar und war weit von ihrem Können entfernt. Gegen die Tagesbeste musste sie zudem 74 Kegel abgeben. Greif (501/0) verlor den ersten Satz knapp, was ihrem weiteren Spiel nicht guttat. Im letzten Satz bäumte sie sich nochmals auf, doch auch sie musste ihrer Gegnerin mit 41 Kegeln Rückstand den Sieg überlassen.

Dies schien schon die Vorentscheidung zu sein. In der Mittelpaarung betraten dann Tanja Keller und Vera Arnold die Bahnen. Keller (501/0) fand ebenfalls nicht zu ihrem gewohnten Spiel auf der heimischen Anlage und wusste nur im letzten Satz zu überzeugen. Weitere 45 Kegel gingen an die Gäste. Arnold (506/0,5) lieferte sich ein spannendes Duell. Lag sie zunächst noch 1:2 nach Sätzen zurück, kämpfte sie sich im letzten Durchgang Holz für Holz ran. Mit ihrem letzten Wurf rettete Arnold noch einen halben Punkt. Nun war die Chance für den KSC auf ein Minimum geschrumpft, bei einem Stand von 0,5:3,5 und -160 Kegeln.

Sara Moser und Christine Dolderer spielten bei diesem aussichtslosen Stand frei auf und schockten die Gäste im ersten Satz, als sie 63 Kegel aufholten. Der zweite Durchgang sollte jedoch an die Gäste gehen, die damit an Sicherheit hinzugewannen. Dolderer holte sich mit 530 Kegeln am Ende ihren Punkt. Moser war mit 557 Kegeln beste Hattenburgerin und gewann auch ihren Punkt souverän. Somit ergab sich ein Endstand von 2,5:5,5 (3082:3158) zugunsten Pirmasens.

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