Oliver Wild: „Wir genießen diese Phase sehr“

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Der SV Ochsenhausen (links Konrad Licht) trifft im Heimspiel auf den FV Rot-Weiß Weiler.
Der SV Ochsenhausen (links Konrad Licht) trifft im Heimspiel auf den FV Rot-Weiß Weiler. (Foto: Volker Strohmaier)
Marc Kuschick

Nach dem starken Auftakt des SV Ochsenhausen in der Fußball-Landesliga ist die Euphorie momentan groß. Mit insgesamt sieben Punkten aus den ersten drei Spielen wurde die Zielsetzung für das schwere Auftaktprogramm sogar übertroffen, was in der Tabelle aktuell den ersten Platz bedeutet. Am Freitag möchte der SVO im Heimspiel gegen den FV Rot-Weiß Weiler (Anstoß: 17.45 Uhr) versuchen, auf dieser Welle weiterzureiten.

„Wir genießen diese Phase momentan sehr“, so SVO-Spielertrainer Oliver Wild. Daher stört es ihn auch nicht, dass das kommende Spiel bereits am Freitagabend stattfindet: „Wenn es so läuft, kann das nächste Spiel gar nicht schnell genug kommen.“ Dass der SVO an der Tabellenspitze steht, liegt hauptsächlich am guten Torverhältnis. „Wir sind zu sechst mit sieben Punkten vorn, aber wir stehen mit unserem Torverhältnis schon etwas im Fokus zurzeit“, erklärt Wild. Dennoch nimmt er die kommenden Aufgaben nicht auf die leichte Schulter: „Wir wissen, dass das genauso schnell in die andere Richtung laufen kann.“

Dass der kommende Gegner Weiler einen kleinen Fehlstart mit bislang nur drei Punkten hingelegt hat, täuscht Oliver Wild nicht: „Aus Erfahrung weiß ich, dass Weiler eine spielstarke Mannschaft hat. Neben Berg die spielstärkste in den letzten beiden Jahren in der Liga.“ Mit seinem Punkt gegen den TSV Berg, „der nicht zu erwarten war“, so Wild, hat der SVO bereits bewiesen, dass er auch gegen die an Ballbesitz orientierten Teams mithalten kann. Um dies weiter gewährleisten zu können, ist beinahe der gesamte Kader einsatzbereit. Kapitän Andreas Ludwig hat im vergangenen Spiel gefehlt und konnte auch unter der Woche nicht trainieren. „Aber für Freitag erwarten wir ihn zurück“, erklärt Wild. Einzig auf Andreas Kaiser müssen die Ochsenhauser verzichten.

Die Gäste aus Weiler „möchten Fußball spielen“, sagt Wild. Er erwartet einen starken Gegner, der auf Angriffspressing setzt. Laut Wild ist der SVO in der komfortablen Lage „nicht gewinnen zu müssen. Ein Punkt würde uns auch reichen.“ Dennoch sind die drei Punkte natürlich das Ziel: „Wir wollen immer mehr. Die Jungs sind auf jeden Fall heiß.“ Dass die Ochsenhauser auch eine schwierigere Phase in der Saison durchmachen werden, ist „nur eine Frage der Zeit“, so Wild. Daher möchten sie die aktuelle so lange aufrechterhalten, wie möglich.

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