Ochsenhauser Rat fordert Infos zur Klinik-Umwidmung

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Schwäbische Zeitung

Es ist heftig diskutiertes Thema im Ort. Am Ende der jüngsten Ochsenhauser Ratssitzung ist nochmals das Thema Schließung der stationären Abteilung der Ochsenhauser Klinik mitsamt Küche zum Jahresende diskutiert worden, nicht zuletzt nach der Mitteilung, dass in Biberach in die Geburtsabteilung investiert werde.

Anton Schniertshauer fragte Bürgermeister Andreas Denzel, ob er vom Kämmerer Ralf Miller als kommissarischem Leiter der Kliniken bereits einen Termin habe, wann er, wie gewünscht, im Ochsenhauser Rat über die Fortentwicklung und Umwidmung der Ochsenhauser Klinik zum ambulanten Zentrum informieren wird. Er habe ihn angesprochen, allerdings noch keinen konkreten Termin, erklärte Bürgermeister Denzel. Schniertshauer bat ihn, hier umgehend nachzuhaken.

Johannes Remmele bemühte sogar das Bild von der Salami-Taktik zur verbesserungswürdigen Informationspolitik, nicht zuletzt im Interesse der Klinikmitarbeiter und führte weiter aus, dass er als Unternehmer die Entscheidungen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchaus nachvollziehen könne, er aber nach wie vor der Überzeugung sei, dass mittelfristig auch die beiden Kliniken in Laupheim und Riedlingen seines Erachtens nicht überlebensfähig sind, wenn der Klinikneubau in Biberach Ralität ist.

Eine Folgewirkung der Schließung der stationären Abteilung der Ochsenhauser Klinik mitsamt Küche brachte im Anschluss noch Rolf Berger ins Gespräch. Denn hier werde auch für das gut angenommene Projekt „Essen auf Rädern" gekocht, auch für Schulen. Und da müsse nun eine Nachfolgeregelung überlegt werden.

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