Ochsenhausens U12-Nachwuchs erreicht Platz vier bei „Württembergischen“

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 Ochsenhausens Luisa Wiest überwindet in dieser Situation den Backnanger Block.
Ochsenhausens Luisa Wiest überwindet in dieser Situation den Backnanger Block. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Nicht gerade vom Glück verfolgt gewesen sind die U18-Volleyballerinnen des SV Ochsenhausen bei der württembergischen Meisterschaft in Eislingen. Mit zwei Siegen und einer Niederlage kam der SVO auf Platz fünf.

Im Auftaktspiel der Vorrunde hieß der Gegner TV Niederstetten, der Meister der Leistungsstaffel Nord. Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Match. Die SVO-Spielerinnen lagen zwar meist knapp in Führung, aber es gelang nicht, sich abzusetzen. Erst am Ende war der Satzgewinn mit 25:21 sicher. Auch der anschließende zweite Satz hatte es in sich und ging schließlich mit 25:17 an Ochsenhausen. Im zweiten Spiel rechnete man sich im SVO-Lager keine Chance gegen den MTV Stuttgart aus. Deshalb gab SVO-Trainerin Inge Arendt auch den nicht so häufig eingesetzten Spielerinnen die Gelegenheit, sich zu beweisen. Am Ende verlor Ochsenhausen wie erwartet in zwei Sätzen (13:25, 10:25).

Dann begann das Unheil für den SVO. Stuttgarts Trainer wechselte im Spiel gegen den TV Niederstetten personell durch, wodurch beim MTV der Spielfluss komplett verloren ging. Dies nutzte Niederstetten aus und brachte dem großen Favoriten eine 0:2-Niederlage bei. Damit hatten alle Teams jeweils drei Punkte auf dem Konto. Da die SVO-Spielerinnen aber das minimal schlechtere Ballverhältnis hatten, reichte es nur zum dritten Gruppenplatz, wodurch sie das Halbfinale gegen den späteren Sieger TSV Eislingen verpassten. Im Spiel um Platz fünf gegen die TSG Backnang legten die Ochsenhauserinnen Marie Habrik, Luisa Wiest, Theresa Habrik, Paulina Schöner, Evelyn Stiben, Tabea Eillmann, Nicole Rapp und Maja Bednarek dann aber nochmals einen sehr engagierten Auftritt hin und gewannen souverän (25:12, 25:18).

Akku ist am Ende leer

Ochsenhausens U12-Mädchen verbuchten in der Vorrunde einen Sieg gegen den VC Freudental (25:8, 25:18) und ein Remis gegen den MTV Allianz Stuttgart II (25:19, 22:25) und zogen als Erster ins Viertelfinale gegen den Nordmeister, die SG Sportschule Waldenburg, ein. Diesen bezwang der SVO mit 27:25, 23:25 und 15:12. Im Halbfinale hieß dann der Gegner MTV Allianz Stuttgart I. Der SVO verlangte dem Favoriten alles ab, musste sich aber letztlich in zwei Sätzen geschlagen geben (24:26, 18:25). Im Spiel um Platz drei versuchte man noch mal alles. Trainerin Franziska Arendt nahm taktische Auszeiten und wechselte die Spielerinnen Pauline Frank, Clara Martin, Emily Berg und Nina Bergendahl munter durch, doch der Akku war bei allen leer. Am Ende stand eine knappe Zweisatzniederlage (22:25, 25:27). Dennoch nahmen die SVO-Spielerinnen bei der Siegerehrung hochzufrieden die Preise und die T-Shirts für den vierten Platz unter den besten zwölf Teams aus Württemberg entgegen.

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