Ochsenhausen will seine Ortschaftsräte stärken – aber wie?

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 Ochsenhausen überlegt, wie die Ortschaftsräte und somit die Ortschaften Mittelbuch und Reinstetten gestärkt werden können. Dabe
Ochsenhausen überlegt, wie die Ortschaftsräte und somit die Ortschaften Mittelbuch und Reinstetten gestärkt werden können. Dabei geht es auch um die unechte Teilortswahl. Das Bild zeigt das Mittelbucher Dorfhaus. (Foto: Tobias Rehm)

17 der 19 Ortschaftsräte aus Mittelbuch und Reinstetten hatten sich an Katja Hörmanns anonymer Umfrage beteiligt. Angeregt wurde dabei eine bessere Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Ortschaftsräten, beispielsweise durch schnelleren Informationsfluss, gemeinsame Klausurtagungen oder der Teilnahme von Amtsleitern an Ortschaftsratssitzungen. Auch ein „Vorschlagsrecht“ bei Bauangelegenheiten oder bei der Verpachtung von Grundstücken wurde genannt. Ein „Anhörungsrecht“ sei den Ortschaftsräten sehr wichtig, sagte Katja Hörmann. Des Weiteren wurde seitens der Ortschaftsräte mehr Mitspracherecht, mehr Entscheidungsbefugnisse aber auch die Anwesenheit des Bürgermeisters in Sitzungen angeregt.

Die „Gesamtsituation“ zwischen Ortschaftsräten und Gemeinderat wurde in der Umfrage mit einem Notenschnitt von 2,82 beurteilt. „Man sieht, hier ist eine Spannung vorhanden“, sagte Hörmann. „Hier muss eine Verbesserung stattfinden.“ Gleiches gelte für die Gesamtsituation zwischen Ortschaftsräten und Verwaltung (2,64). „Hier sollten Lösungen gefunden werden.“ Hörmanns Fazit: „Die Zufriedenheit ist nicht vollumfänglich gegeben, die Zusammenarbeit könnte besser sein.“ Was mit am besten bewertet wurde: Die Arbeit in und mit den Ortschaftsräten. 

Bei den Überlegungen rückt auch die unechte Teilortswahl in den Fokus. Über deren mögliche Abschaffung wird lange diskutiert.

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17 der 19 Ortschaftsräte aus Mittelbuch und Reinstetten hatten sich an Katja Hörmanns anonymer Umfrage beteiligt. Angeregt wurde dabei eine bessere Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Ortschaftsräten, beispielsweise durch schnelleren Informationsfluss, gemeinsame Klausurtagungen oder der Teilnahme von Amtsleitern an Ortschaftsratssitzungen. Auch ein „Vorschlagsrecht“ bei Bauangelegenheiten oder bei der Verpachtung von Grundstücken wurde genannt. Ein „Anhörungsrecht“ sei den Ortschaftsräten sehr wichtig, sagte Katja Hörmann. Des Weiteren wurde seitens der Ortschaftsräte mehr Mitspracherecht, mehr Entscheidungsbefugnisse aber auch die Anwesenheit des Bürgermeisters in Sitzungen angeregt.

Die „Gesamtsituation“ zwischen Ortschaftsräten und Gemeinderat wurde in der Umfrage mit einem Notenschnitt von 2,82 beurteilt. „Man sieht, hier ist eine Spannung vorhanden“, sagte Hörmann. „Hier muss eine Verbesserung stattfinden.“ Gleiches gelte für die Gesamtsituation zwischen Ortschaftsräten und Verwaltung (2,64). „Hier sollten Lösungen gefunden werden.“ Hörmanns Fazit: „Die Zufriedenheit ist nicht vollumfänglich gegeben, die Zusammenarbeit könnte besser sein.“ Was mit am besten bewertet wurde: Die Arbeit in und mit den Ortschaftsräten. 

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