Nächster dicker Brocken für SV Ochsenhausen

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 Alexander Ziesel (links) steht dem SV Ochsenhausen für das Spiel gegen Weiler wieder zur Verfügung.
Alexander Ziesel (links) steht dem SV Ochsenhausen für das Spiel gegen Weiler wieder zur Verfügung. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Sportredakteur

Den SV Ochsenhausen erwartet nach der 0:5-Niederlage in der Vorwoche gegen den TSV Berg gleich der nächste dicke Brocken in der Fußball-Landesliga. Die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Wild gastiert am Samstag beim Tabellendritten FV Rot-Weiß Weiler (Anstoß: 15 Uhr, Kunstrasen).

Die klare Niederlage zum Punktspielauftakt in diesem Jahr beim Spitzenreiter Berg nagt nicht mehr an Oliver Wild. „Sie ist abgehakt. 0:5 klingt schon hoch, aber da muss man auch mal die Leistung des Gegners anerkennen“, analysiert der SVO-Spielertrainer rückblickend und verweist darauf, dass mit Alexander Ziesel und Zugang Burak Kesici zwei wichtige Offensivspieler fehlten und mit Verteidiger Thilo Denzel eine weitere Stütze nach 36 Minuten verletzt vom Feld musste. „Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Sie hat alles gegeben“, so Wild. „Ich habe der Mannschaft aber auch klar gesagt, dass ich jetzt keine Komplimente mehr an den Gegner verteilen möchte.“ Mit allen anderen Vereinen sieht er den SVO auf Augenhöhe – auch mit Weiler, dass dennoch favorisiert in die Partie gehe.

Im Vorrundenspiel mussten die Ochsenhauser zu Hause eine 2:4-Niederlage gegen die Allgäuer quittieren. Drei Treffer gingen dabei auf das Konto von Weilers Mathias Stadelmann, der mittlerweile schon 13 Mal getroffen hat und damit die Landesliga-Torjägerliste anführt. „Da hatten wir mehr Ballbesitz, sind aber ins offene Messer gelaufen“, erinnert sich der SVO-Spielertrainer. „Das wollen wir am Samstag verhindern. Wir haben da noch was gutzumachen.“ Die Stärken des Gegners seien bekannt. „Weiler gehört über Jahre hinweg zu den spielstärksten Gegnern in der Liga. Das kommt uns aber durchaus entgegen“, sagt Oliver Wild. Das zeigte sich beispielsweise in der vergangenen Saison, als der SVO im Allgäu mit 5:2 gewann und zu Hause mit 5:1.

Thilo Denzel muss passen

Das Ziel der Ochsenhauser für das Auswärtsspiel beim Tabellendritten formuliert der SVO-Spielertrainer klar: „Wir wollen was Zählbares mitnehmen.“ Nicht mithelfen bei dem Unterfangen kann Thilo Denzel, dessen Knöchel immer noch dick angeschwollen ist. Burak Kesici fehlt noch wegen einer Rotsperre, die er aus Sonthofen mitbrachte. Djilon Sambou (privat verhindert) und Christian Villinger (Kniebeschwerden) stehen ebenso nicht zur Verfügung. Dafür kann Oliver Wild wieder auf Stürmer Alexander Ziesel (nach Gelb-Rot-Sperre) und Serban Rosu zurückgreifen. Letzterer hat seine Sprunggelenkprobleme überwunden, hat unter der Woche gut trainiert, und wäre ein Kandidat für die Innenverteidigung.

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