Medaillenregen für Hattenburg bei Bezirksmeisterschaften

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 Daniel Bechter bewies Nervenstärke und holte sich den Titel bei den Männern.
Daniel Bechter bewies Nervenstärke und holte sich den Titel bei den Männern. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

Bei den Sprint- und Tandem-Bezirksmeisterschaften im Kegeln hat es für den Gastgeber KSC Hattenburg einen wahren Medaillenregen gegeben. Zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen schlugen letztlich für den KSC zu Buche.

Bei den Sprintmeisterschaften, die nach dem Modus zehn Wurf in die Vollen und zehn Wurf ins Abräumen ausgetragen wurden, traten nur vier Frauen an. Diese spielten daher in der Männerkonkurrenz mit, es wurde getrennt gewertet. Vier Spieler vertraten die KSC-Farben im Achtelfinale. Tobias Saiger hatte dabei nur wenig Glück. Er unterlag seinem Gegner in der Verlängerung im Sudden-Victory (drei Wurf abwechselnd in die Vollen). Daniel Bechter hingegen zog ins Finale ein. In diesem gewann er den ersten Satz und verlor den zweiten. Somit musste das Finale durch Sudden-Victory entschieden werden – Bechter bewies die besseren Nerven und holte sich den Titel.

Da alle Frauen schon im Achtelfinale die Segel streichen mussten, entschied das erspielte Ergebnis über den Titel. Verena Greif konnte sich am Ende über die Bronzemedaille freuen, Gold holte sich eine andere Spielerin aus Hattenburg – Julia Schmidt. Alle vier Spielerinnen qualifizierten sich für die württembergischen Meisterschaften, die in zwei Wochen in Hattenburg ausgetragen werden.

Am Tag darauf traten insgesamt sechs KSC-Sportler beim Mix-Tandem-Wettbewerb an. Julia Schmidt verpasste mit ihrem Spielpartner aus Berg das Viertelfinale. Nicole Miller und Jan Schuler kämpften wegen Satzgleichheit gleich zweimal im Sudden-Victory ums Weiterkommen. Am Ende musste das KSC-Duo nur wegen einem Kegel weniger die Segel streichen. In einem weiteren Viertelfinale kam es zu einem fast reinen Hattenburger Duell. Tobias Saiger spielte mit Vivien Fackler (KV Mietingen) gegen das KSC-Duo Verena Greif und Andre Weitzmann. Auch dabei musste der Sudden-Victory entscheiden. Hier hatten am Ende Greif/Weitzmann die besseren Nerven und zogen in das Halbfinale ein. Dort bekamen sie es dann mit einem Wurzacher Team zu tun. Im ersten Satz mussten Greif/Weitzmann noch klein bei geben, gewannen dann aber Durchgang zwei. Somit musste erneut das Sudden-Victory die Entscheidung bringen. Hier agierten Greif/Weitzmann etwas glücklos und beendeten den Tag auf dem dritten Platz.

Durch ihren Erfolg bei den württembergischen Meisterschaften hatte derweil Vera Arnold eine Einladung für die württembergische U23-Auswahl erhalten. Der Ländervergleich fand im badischen Weil am Rhein statt. Auch hier überzeugte Arnold und erzielte auf den schwer zu spielenden Bahnen mit 513 Kegeln ein beachtliches Ergebnis. Am Ende belegte das Team Württemberg den dritten Platz.

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