Matinee mit einem der ganz großen Pianisten

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 Gerhard Oppitz spielt in Ochsenhausen Werke von Beethoven, Schumann und Mussorgsky.
Gerhard Oppitz spielt in Ochsenhausen Werke von Beethoven, Schumann und Mussorgsky. (Foto: Schwäbischer Frühling)
Schwäbische Zeitung

Karten gibt es bei der Geschäftsstelle der Festspiele unter Telefon 07352/922027 oder per E-Mail an info@schwaebischer-fruehling.de außerdem online unter www.schwaebischer-fruehling.de

In rund drei Wochen beginnen in Ochsenhausen die Musikfestspiele Schwäbischer Frühling. Das Eröffnungskonzert ist schon ausverkauft, aber für die anderen Konzerte sind noch Karten erhältlich – auch für die Matinee am Sonntag, 2. Juni, für die die Veranstalter einen ganz Großen seiner Zukunft gewonnen haben: den Pianisten Gerhard Oppitz.

Gerhard Oppitz führen Konzertauftritte in die bekanntesten Konzertsäle weltweit. Mit zahlreichen berühmten Dirigenten und Orchestern spielte der Pianist, der als erster Deutscher den renommierten Arthur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv gewann, im Lauf seiner Karriere. Der Träger des Brahmspreises tritt am Sonntag, 2. Juni, um 11 Uhr bei der Matinee im Bibliotheksaal auf.

Anspruchsvolles Programm

Nach Beethovens Klaviersonate Nr. 3 C-Dur, op. 2/III folgt ein unsagbar schwieriges Klavierwerk, die Sonate für Klavier Nr. 3 f-Moll, op. 14 von Robert Schumann mit dem Beinamen „Concert sans orchestre“. Den Abschluss bildet ein Schwergewicht der Klavierliteratur: Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky.

Für das Konzert von Gerhard Oppitz sind noch Karten erhältlich, ebenso für diese Veranstaltungen:

Am 30. Mai, 18 Uhr, treten im Bibliothekssaal Christian Altenburger (Violine), Christoph Schiller (Viola), Patrick Demenga (Violoncello), Anna Maria Pammer ( Sopran), Ulf Rodenhäuser (Klarinette), André Cazalet (Horn) und Bernd Glemser ( Klavier) auf. Es erklingen Schumanns Fantasiestücke op. 73 und Klaviertrio Nr. 1 d-Moll, op. 63 sowie Schuberts ,,Forellenquintett“.

Am Freitag, 31. Mai, 19.30 Uhr, wird im Bibliothekssaal Bekanntes, halb Neues und Unbekanntes geboten. Unter dem Titel Artists in Residence und Next Generation präsentieren sich die Absolventen des Meisterkurses, der in Kooperation mit der Landesakademie stattfindet. Nach der Violine kommt unter der Leitung Reinhard Latzkos zum ersten Mal das Violoncello zu seinem Recht. Das Programm wird in der Festivalwoche erarbeitet. Vorgesehen ist etwa die Ouvertüre zu Mozarts „Figaros Hochzeit“. Sie existiert in mehreren Bearbeitungen, so auch in einer für drei Celli, die zu hören sein wird.

Am Samstag, 1. Juni, 18 Uhr spielt das Janoska Ensemble im Bräuhaussaal. Die vier Musiker verbinden Klassik auf charmante Weise mit Pop-Klassikern. Es gibt noch wenige Restkarten.

Am Sonntag, 2. Juni, enden die Festspiele mit dem Abschlusskonzert um 17 Uhr im Bibliothekssaal. Auf dem Programm stehen Schubert und Dvorak. Letzterer schätzte das Werk des Wiener Meisters. Dvoraks Miniaturen op. 75a leiten das Konzert ein. Sie entstanden für Freunde, die eben Noten brauchten, für eine Besetzung, für die es sonst kaum welche gab: für zwei Violinen und Viola.

In Dvoraks Streichquintett op. 97 kommt neben dem böhmischen das amerikanische Kolorit hinzu, welches auf Dvoraks Engagement in New York zurückzuführen ist. Den Abschluss der Festspiele bildet das vielleicht bekannteste Kammermusikwerk Schuberts: das große Streichquintett mit zwei Violoncelli in C-Dur, ein Kunstwerk, das alle kompositorischen Mittel der Zeit für eine schier unerschöpfliche Farb- und Ausdruckspalette heranzieht.

Karten gibt es bei der Geschäftsstelle der Festspiele unter Telefon 07352/922027 oder per E-Mail an info@schwaebischer-fruehling.de außerdem online unter www.schwaebischer-fruehling.de

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