KSC-Frauen gelingt große Überraschung

Lesedauer: 4 Min
 Hattenburgs Nicole Miller erzielte die Mannschaftsbestleistung beim Pokalsieg gegen den Hohnstädter SV.
Hattenburgs Nicole Miller erzielte die Mannschaftsbestleistung beim Pokalsieg gegen den Hohnstädter SV. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung

Den Verbandsliga-Keglerinnen des KSC Hattenburg ist in der ersten Runde des deutschen Pokals eine sehr große Überraschung gelungen. Der KSC bezwang den Zweitliga-Absteiger Hohnstädter SV. Die KSC-Männer erreichten das Finale des Bezirkspokals.

Deutscher Pokal Frauen: KSC Hattenburg – Hohnstädter SV 4:4 (3039:3055, 13:11 Sätze). Sichtlich nervös begannen die Hattenburgerinnen Vera Arnold und Tanja Keller. Beide verloren den ersten Satz und lagen gleich 54 Kegel hinten. Arnold (440/0) konnte die Nervosität nicht ablegen und hatte klar das Nachsehen, Keller (524/1) hingegen steigerte sich und holte den ersten Punkt für den KSC. 1:1 und minus 81 Kegel hieß es für Nicole Miller und Marina Riegger, als sie die Bahnen betraten. Miller (528/1) machte ordentlich Boden gut und holte mit der Mannschaftsbestleistung 38 Kegel auf. Riegger (501/1) verlor Satz eins und gewann die beiden folgenden. Im letzten kam ihre Gegnerin nochmals auf, doch Riegger rettete den Vorsprung ins Ziel. Somit führte Hattenburg mit 3:1 Punkten, auch wenn die Holzzahl noch gegen den KSC sprach. Für Sara Moser und Christine Dolderer galt es nun noch fünf Sätze zu gewinnen, um den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen. Moser (521/1) gewann schnell die ersten zwei Sätze, während sich Dolderer (525/0) mit der Tagesbesten die ersten zwei Sätze teilen musste. Nachdem beide den dritten Satz verloren hatten, musste eine Energieleistung her. Mit jeweils einer 146er-Schlussbahn rissen die Hattenburgerinnen das Ruder noch herum. Danach fiel jegliche Anspannung ab und die Freude über den Einzug in die nächste Runde wurde gefeiert.

Bezirkspokal Männer, Halbfinale: KSC Hattenburg – TSG Bad Wurzach 7:1 (3319:3211). Tobias Saiger (554/1) wechselte sich mit seinem Gegner ab mit den Satzgewinnen, hatte am Ende jedoch 24 Kegel mehr auf seiner Anzeige. Marco Chioditti (559/1) und sein Gegner lieferten sich ein spannendes Duell. Kein Satz wurde mit mehr als vier Kegeln entschieden. Dreimal hatte Chioditti die besseren Nerven und sicherte dem KSC den Punkt, der nun 2:0 (+29 Kegel) vorn lag. Christoph Weitzmann (500/0) stand im Anschluss auf verlorenem Posten. Roland Chioditti (572/1) sicherte sich neben der geteilten Tagesbestleistung auch noch 83 Kegel. Somit stand es 3:1 (+ 64 Kegel) zugunsten des Heimteams. André Weitzmann (562/1) musste die ersten zwei Sätze noch seinem Gegner überlassen, steigerte sich dann aber so, dass er noch weitere 19 Kegel gutmachte. Matthias Moser (572/1) stellte die Tagesbestleistung ein und gewann souverän drei Sätze. Damit war der Einzug ins Finale perfekt.

Jugend U18: SG Hattenburg/Vilsingen – TSG Ailingen 4:2 (2058:1978). Für den Höhepunkt am ersten Spieltag sorgte Marco Chioditti, der mit 603 Kegeln das mit Abstand beste Ergebnis erreichte. Zudem spielten für die SG: Marlon Winter (529 Kegel), Rebecca Ludescher (450) und Kevin Saad Eddin (476).

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen