Viele seltene Vogelarten waren in Ochsenhausen bei der Kleintierausstellung zu sehen.
Viele seltene Vogelarten waren in Ochsenhausen bei der Kleintierausstellung zu sehen. (Foto: Ferdinand Leinecker)
Ferdinand Leinecker

Züchter aus der Region rund um Ochsenhausen haben am Wochenende ihre Schützlinge präsentiert, die Kleintierschau stieß bei der Bevölkerung auf großes Interesse.

Überall zwitscherte und schnatterte es, wenn man durch den schön dekorierten Gemeindesaal im Schulzentrum Ochsenhausen am Wochenende schlenderte. 50 Mitglieder umfasst der örtliche Kleintierzüchterverein. Wie der Vorsitzende Uwe Bamberger erklärte, geht es den Mitgliedern dabei nicht nur um die Zucht, sondern auch um den Naturschutz. Dazu gehören unter anderem der Erhalt und die Reinigung der Vogelbrutkästen im Bereich des Klosters Ochsenhausen.

Gezüchtet werden in Ochsenhausen vor allem exotische Ziervögel sowie alte Hausgeflügelrassen. Was für eine bunte Vielfalt es in diesen Bereichen gibt, konnten die Besucher in der Ausstellung bestaunen. Mit dabei: mehrere alte Gänse- und Entenrassen, die mittlerweile sehr selten sind. Die Züchter zeigten auch eine große Anzahl alter süd- und mitteldeutschen Taubenrassen. Mehr als 500 Geflügelrassen sind in Deutschland anerkannt, darunter auch Exoten wie die Chinesischen Seidenhühner oder Holländische Weißhauben. Josef Schäfer aus Ochsenhausen befand: „Nicht einmal hier bei uns auf dem Land sieht man diese Tiere noch und es ist einfach schön sie hier anzutreffen, das erinnert mich an meine Kindheit.“ Auch Hühner, Gänse, Zwerghühner, Tauben, Kaninchen, Fasane, Papageien, Sittiche sowie unzählige Finkenvögel und Ziergeflügel gab es in einer nur selten anzutreffenden Vielfalt zu sehen.

Der Vorstand, sein Team und die mehr 40 Züchter informierten die Besucher genauestens über die verschiedenen Rassen und darüber, was ihr Hobby so ausmacht. Sehenswert waren auch die naturnahen Gehege der Hühner und Enten. Zier- und Wildvögel, Papageien sowie die farblich verschiedensten Sittiche präsentierten sich in Schauvitrinen oder Großvolieren.

Viele Familien waren gekommen, um die Tiere zu bewundern. Im Streichelzoo herrschte großer Andrang. Besonders die Kaninchen hatten es dem Nachwuchs angetan, die sich bereitwillig streicheln und auf den Arm nehmen ließen.

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