Kammerorchester lädt zum Adventskonzert ein

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 Dirigent Ludwig Kibler (v.l.) mit den Mitgliedern des Kammerorchesters Dagmar Hinsberger, Beate Schupp, Sonja Schühle, Heidrun
Dirigent Ludwig Kibler (v.l.) mit den Mitgliedern des Kammerorchesters Dagmar Hinsberger, Beate Schupp, Sonja Schühle, Heidrun Güttler, Wolfgang Binder. Es fehlt Lucia Brass. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Mitglieder des Kammerorchesters Ochsenhausen haben während ihrer Mitgliederversammlung auf das zurückliegende Vereinsjahr geblickt und ihren Vorstand im Amt bestätigt. Sonja Schühle bleibt Vorsitzende, ihre Vertretung übernimmt Dagmar Hinsberger. Schriftführerin ist Heidrun Güttler, Kassierer Wolfgang Binder und Kassenprüfer bleiben Lucia Brass und Beate Schupp.

Die Vorsitzende Sonja Schühle ging in ihrem Bericht auf den Zeitraum seit der Vereinsgründung im November 2017 ein, bedankte sich bei den Mitgliedern und dem Dirigenten Ludwig Kibler für die gute Zusammenarbeit und gab einen kurzen Ausblick für 2020.

Keine Probe versäumt hat Wolfgang Binder. Insgesamt lag 2018 der Probenbesuch bei 79 Prozent-. Dirigent Ludwig Kibler bedankte sich für die Zusammenarbeit mit dem Orchester in den vergangenen zehn Jahren und betonte die besondere Verbundenheit der Orchestermitglieder. Schriftführerin Heidrun Güttler ließ die Jahre 2018 und 2019 Revue passieren und verwies besonders auf die Wiederholung der Konzerte in Langenargen, Bad Schussenried und in der Fachklinik für Neurologie in Dietenbronn. Kassierer Wolfgang Binder gab einen ausführlichen Bericht über die Vereinskasse. Die anwesenden Orchestermitglieder stimmten einstimmig für die Satzungsänderung zum Thema Datenschutz.

Ende des Jahres steht noch ein Konzert an, am 1. Dezember um 16 Uhr in die Basilika St. Georg Ochsenhausen. Unter der musikalischen Leitung von Ludwig Kibler erklingen vornehmlich Meisterwerke der Barockzeit. Die Konzertstunde wird mit dem Concerto Pastorale von Johann Melchior Molter eröffnet. Von Johann Sebastian Bach folgen Praeludium und Fuge a-moll, BWV 867 aus dem 1. Teil des wohltemperierten Klaviers in der Bearbeitung für Streichorchester. Zentrales Hauptwerk ist das Concerto grosso F-Dur op. 6/9 von Georg Friedrich Händel, wobei der Komponist auf sein eigenes Orgelkonzert „Der Kuckuck und die Nachtigall“ zurückgreift. Nach dem langsamen Satz aus der 12. Streichersinfonie von Felix Mendelssohn-Bartholdy erklingt das Concerto grosso op. 5/6 von Giovanni Battista Sammartini. Solisten sind Lucia Braß und Wolfgang Binder (Violine) sowie Johann Riepe am Violoncello. Zwei adventliche Choräle von Johann Sebastian Bach in der Instrumentalfassung ergänzen das Programm: „Nun komm, der Heiden Heiland“ und „Wachet auf, ruft uns die Stimme“.

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