Grundschüler haben viele Fragen an Autor Michael Kneer

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 Die Grundschüler bekamen Besuch von Autor Michael Kneer.
Die Grundschüler bekamen Besuch von Autor Michael Kneer. (Foto: Grundschule Ochsenhausen)
Schwäbische Zeitung

Der Ochsenhauser Autor Michael Kneer hat die Grundschule Ochsenhausen anlässlich des bundesweiten Vorlesetags besucht. Die Kinder waren nicht nur gespannt auf das Buch über Kobolde, sondern auch auf den Schriftsteller, den sie mit Fragen löcherten. „Wie lange schreibt man an so einem Buch?“ „Geht die Geschichte noch weiter?“ „Haben Sie wirklich alle Bilder selbst gezeichnet?“ Das waren die Fragen, die dem Ochsenhauser Autor Michael Kneer wohl am häufigsten gestellt wurden.

Sein Buch „Fynn & Ally - Band 1: Der Orden der Wächter“ über ein Koboldabenteuer, ist in diesem Jahr im Selbstverlag erschienen. Gerne hat er daher die Einladung von Schulleiterin Stephanie Albrecht angenommen um zum bundesweiten Vorlesetag allen 230 Grundschülern von seinem Erstlingswerk zu berichten.

In der Kapfhalle, die die Schule für die Lesung vorbereitet hatte, führte Michael Kneer die circa 60 Schüler pro Stufe in die Geschichte eingeführt. Er berichtete von den Hauptpersonen den liebenswerten kleinen Kobolden Fynn und Ally, ihren Mitschülern aus aller Welt sowie dem großen Koboldmeister und Lehrer Hendrik. Und schon gingen die ersten Finger hoch und Fragen kamen auf.

Es folgte die Lesung durch die Frau des Autors, Julia Deleye-Kneer. Für die Erst- und Zweitklässler wurde eine weihnachtliche Geschichte aus dem Buch vorgelesen. In der die jungen Kobolde einen Ausflug auf dem Rücken von Adlern in eine benachbarte Stadt machen. Für die Schüler der beiden höheren Stufen wurde ein Text vorgetragen, in dem die Schüler mit Problemen untereinander und dem Überwinden von Ängsten zu kämpfen haben.

Natürlich blieb im Anschluss noch Zeit für weitere Fragen, die die Kinder gerne nutzten. So wurde einiges zu den Kobolden und ihren Fähigkeiten gefragt, aber auch, wie man überhaupt auf die Idee kommt und wie schwierig das Schreiben eines Buches ist. Fragen wie: „Waren Sie schon im Fernsehen?“ „Gab es, als Sie jung waren, schon Fernseher?“

Erstaunt waren die jungen Schüler über den Umfang des Buchs. Mit 18 Kapiteln auf 228 Seiten hat Michael Kneer ein Kinderbuch zum Selbstlesen oder zum Vorlesen geschaffen und die eigenen Zeichnungen veranschaulichen die Geschichte, lassen aber auch Raum für Fantasie. Die Fortsetzung des zweiten Bandes ist aktuell in Arbeit, die Reise der kleinen Kobolde geht also weiter.

Michael Kneer bedankt sich bei der Grundschule Ochsenhausen: „Es war eine tolle Erfahrung und ich war überrascht über das Interesse und die vielen Fragen der Ochsenhausener Kinder“, sagte er. Der Vormittag sei für ihn zu ein schönes Erlebnis gewesen.

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