Gästeteams spielen größere Routine aus

Lesedauer: 3 Min
 Die Landesliga-Volleyballerinnen der SG Ochsenhausen/Bad Waldsee II haben am ersten Spieltag sowohl gegen die SG Volley Alb als
Die Landesliga-Volleyballerinnen der SG Ochsenhausen/Bad Waldsee II haben am ersten Spieltag sowohl gegen die SG Volley Alb als auch gegen die SG Nürtingen/Wernau mit 0:3 verloren. (Foto: colourbox.com)
Schwäbische Zeitung

Die Landesliga-Volleyballerinnen der SG Ochsenhausen/Bad Waldsee II haben am ersten Spieltag sowohl gegen die SG Volley Alb als auch gegen die SG Nürtingen/Wernau mit 0:3 verloren. In beiden Partien spielten die beiden Gästeteams dabei jeweils ihre größere Routine aus.

Für SG-Trainerin Inge Arendt waren beide Niederlagen kein Beinbruch. „Mit so einem Ergebnis musste man am ersten Spieltag rechnen“, sagte sie. „Jetzt wissen wir genau, was noch alles vor uns liegt. So schlecht wie es das Ergebnis aussagt, waren wir nicht.“ Die Einstellung habe immer gestimmt, aber der Respekt vor den Gegnerinnen sei bei einigen einfach zu groß. „Das wird sich im Laufe der Saison sicherlich verbessern“, so Inge Arendt.

Von der ersten Minute an nutzten die weit erfahreneren und auch körperlich überlegenen Spielerinnen der SG Volley Alb ihre Vorteile aus. Trotz mehrmaliger Führung gelang es Ochsenhausen/Bad Waldsee II nicht, das eigene Spiel konstant bis zum Satzende durchzuziehen und man musste immer am Ende den Kürzeren ziehen. Deshalb unterlag die SG am Ende in drei Sätzen (22:25, 18:25, 21:25).

Im anschließenden Match traf die SG auf die SG Nürtingen/Wernau, den Tabellenzweiten der Vorsaison. Nürtingens/Wernaus Trainer hatte das erste Spiel ganz genau verfolgt und sich die Schwächen des Gegners genau notiert. „Gegen eine junge Mannschaft musst du immer die ganze Erfahrung deines Teams einsetzen“, sagte er später fast schon entschuldigend. Und genau das taten die Gäste. Mit etwas unkonventionellem Spiel zog Nürtingen/Wernau der SG Ochsenhausen/Bad Waldsee II schnell den Zahn. Vermehrt zeigten sich bei den Gastgeberinnen nun auch Abstimmungsprobleme. Die Nervosität einiger Spielerinnen, die das erste Mal überhaupt ein Landesligaspiel absolvierten, kam dazu. So fand man auch gegen diesen Gegner keine geeigneten Mittel, um sich einen Satz zu holen. Nach der 5:25-Niederlage im ersten Satz bäumten sich die Gastgeberinnen zwar nochmals auf, gaben dann aber auch die beiden Folgesätze ab (22:25, 9:25).

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen