Corona-Zwangspause dauert für das Öchsle an

Ehrenamtliche Helfer haben Lok und Waggons fit gemacht für die neue Saison.
Ehrenamtliche Helfer haben Lok und Waggons fit gemacht für die neue Saison. (Foto: benny bechter)
Schwäbische Zeitung

Die Öchsle-Museumsbahn muss weiter in der Corona-Zwangspause bleiben. Der für den 1. Mai vorgesehene Saisonstart ist abgesagt worden. Die Museumsbahn richtet sich damit nach den Vorgaben des Bundes und des Landes Baden-Württemberg.

„Wir setzen darauf, dass wir spätestens Mitte Juni wieder fahren können“, sagt Öchsle-Geschäftsführer Andreas Albinger. „Dann würden wir in etwa zum selben Zeitpunkt loslegen wie im vergangenen Jahr.“ Einen Normalbetrieb ab 1. Mai werde es vermutlich erst 2022 wieder geben. Ob die beliebten Sonderfahrten wie die „Kulinarische Reise“ oder der „Teddybärtag“ stattfinden können, werden die nächsten Wochen zeigen.

Sobald der Fahrbetrieb erlaubt ist, soll die Museumsbahn bis Mitte Oktober jeweils am ersten Samstag im Monat sowie an den Sonntagen, von Mitte Juli bis September auch an Donnerstagen fahren. Der Vereinsvorsitzende Benny Bechter sagt, dass Lok und Waggons sofort einsatzbereit sind. Von November bis März waren in den Lokschuppen in Ochsenhausen und Warthausen knapp ein Dutzend ehrenamtliche Helfer am Werk, um sie für die neue Saison fit zu machen. In Warthausen wird zudem ein Normalspurwagen aufgearbeitet. Dazu wurde der Rahmen des Wagens extern sandgestrahlt und lackiert. Der Wagen soll nach Fertigstellung das Gelände des Bahnhofs Warthausen bereichern und den Fahrgästen den früheren Gütertransport mit Hilfe von schmalspurigen Rollböcken veranschaulichen.

Das Hauptaugenmerk lag zuletzt darauf, dem Bahnhofsgelände in Warthausen neuen Glanz zu verleihen. So wurden einige Dinge entsorgt und die Gleisanlagen wieder auf Vordermann gebracht. Ziel ist, das Bahnhofsgelände in einen ansprechenden, museal stimmigen Zustand zu versetzen. So könnte bei Sonderveranstaltungen das früher alltägliche „Aufbocken“ der Normalspurgüterwagen auf die schmalspurigen Rollböcke vorgeführt werden.

In Warthausen ist seit dem Jahreswechsel eine neue Fahrzeughalle im Bau, sodass die historischen Öchsle-Wagen wettergeschützt untergestellt werden können. Um das Öchsle-Gelände ökologisch aufzuwerten, werden zwölf Bäume im Bereich des kleinen Stationsgebäudes gepflanzt. „Damit werten wir das Gelände weiter auf und unsere Fahrgäste können ihre Autos künftig unter schattigen Bäumen abstellen. Für eine erfolgreiche Saison sind alle Voraussetzungen gegeben“, betont Andreas Albinger.

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