Bildungswerk setzt auf Kooperationen

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Das Team des Bildungswerks Ochsenhausen freut sich auf das neue Semester: Christina Pappelau (v. l.), Renée Nakad, Katja Bertsch
Das Team des Bildungswerks Ochsenhausen freut sich auf das neue Semester: Christina Pappelau (v. l.), Renée Nakad, Katja Bertsch und Matthias Wiest. (Foto: Tobias Rehm)

Anmeldungen werden ab Mittwoch, 5. September, entgegengenommen – telefonisch unter 07352/202893, schriftlich, per E-Mail an bildungswerk@t-online.de, direkt beim Bildungswerk in der Bahnhofstraße 22 oder auf der Homepage: www.bildungswerk-

ochsenhausen.de. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass im Internet der Belegungsstatus der einzelnen Kurse angezeigt wird und dort auch die Anmeldung in „Echtzeit“ erfolgt.

Mit 151 Kursen startet das Bildungswerk Ochsenhausen am Mittwoch ins neue Semester. Dabei setzt der Verein verstärkt auf Kooperationen. Außerdem gibt es eine Premiere: Renée Nakad absolviert als Erste überhaupt ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Bildungswerk Ochsenhausen.

Hinter den Verantwortlichen des Bildungswerks liegt kein gewöhnliches Semester. Schließlich mussten sie erstmals ohne die Räume in der St. Walburga auskommen. „Wir haben verschiedene andere Räume testen lassen“, erklärt Geschäftsführerin Christina Pappelau, unter anderem auch in Mittelbuch und Reinstetten. Unter den Teilnehmern wurde später eine Umfrage gemacht, um die Kurse im neuen Semester bestmöglich unterzubringen. „Wir hoffen, dass wir so Lösungen gefunden haben, mit denen alle Teilnehmer zufrieden sind“, sagt Christina Pappelau.

Im Programm selbst konnten im ersten Semester wegen des Wegfalls der St. Walburga „fast keine Vorträge“ angeboten werden, wie Bildungswerk-Mitarbeiterin Katja Bertsch erklärt. Was außerdem ein Stück weit verloren gegangen ist, sei die Flexibilität bei der Raumbelegung. „Es ist wesentlich mehr Abstimmungsarbeit notwendig.“ Von der Stadt gebe es dabei aber Unterstützung. Die vorübergehende Schließung der Dr.-Hans-Liebherr-Halle trifft das Bildungswerk indes nicht so sehr wie andere Nutzer. 16 Kurse, die im Gymnastikraum hätten stattfinden sollen, mussten verlegt werden. Unterstützung gibt’s dabei von der AOK, die ihren Trainingsraum zur Verfügung stellt.

Das neue Kursprogramm bezeichnet der Vorstandsvorsitzende Matthias Wiest als „sehr umfangreich“, immerhin gibt es elf Angebote mehr als im Frühjahr. Die Ausweitung des Programms sei eines der Ergebnisse der Klausurtagung, die im März abgehalten wurde. „Es gibt in diesem Semester viele Kooperationen, dadurch können wir viele neue Kurse anbieten“, sagt Wiest. So wird unter anderem mit der katholischen Erwachsenenbildung der Dekante Biberach und Saulgau, der Buchhandlung Lesebar, dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg, der katholischen Kirchengemeinde St. Georg, der Biberacher Ernährungsakademie und dem Bundesverband der Vereine und des Ehrenamts zusammengearbeitet. „Und wir haben noch weitere Ideen im Köcher“, sagt Wiest.

DSGVO ist weiter ein Thema

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) findet sich in diesem Semester erneut im Programm wieder. Neben einem Impulsvortrag und einem Tagesseminar wird auch eine Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten im Verein angeboten. Neu ist ein Kurs zum Schreiben im Beruf mit Kommunikationstrainerin Susanne Becker und drei Angebote im Bereich der Persönlichkeitsbildung (Konflikte verstehen und gewinnbringend lösen, Jenseits des Arguments, Innere Stärke entwickeln – Kraftquellen nutzen).

Ausgeweitet wurde zudem das Sprachangebot, erstmals gibt es Kroatisch für den Urlaub und Norwegisch. Bei den Integrationskursen starten im September die neuen. „Man kann sich aber auch nur für die Prüfung anmelden“, sagt Christina Pappelau. Neu ist außerdem ein Deutsch-Crashkurs für Anfänger mit geringen Vorkenntnissen. Bei den Fitnesskursen weist Christina Pappelau darauf hin, dass die Teilnehmer sich nochmals informieren sollten, wo diese stattfinden. Hier gebe es doch einige Raumwechsel.

Wechsel hat es auch auf der Geschäftsstelle des Bildungswerks gegeben. Neu ist Susanne Hoffmann, außerdem wir das Team seit dieser Woche durch die FSJlerin Renée Nakad verstärkt. Ermöglicht wird dieses Freiwillige Soziale Jahr (Kultur) durch die Wüstenrot-Stiftung. Renée Nakad ist in Syrien geboren, in Venezuela aufgewachsen und lebt seit fast drei Jahren in Deutschland. Ihre Eltern haben beim Bildungswerk ihre Integrationskurse gemacht und sind später beide als Dozenten tätig gewesen. Vater Ehsan Nakad leitet auch in diesem Semester wieder den Arabisch-Sprachkurs.

Anmeldungen werden ab Mittwoch, 5. September, entgegengenommen – telefonisch unter 07352/202893, schriftlich, per E-Mail an bildungswerk@t-online.de, direkt beim Bildungswerk in der Bahnhofstraße 22 oder auf der Homepage: www.bildungswerk-

ochsenhausen.de. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass im Internet der Belegungsstatus der einzelnen Kurse angezeigt wird und dort auch die Anmeldung in „Echtzeit“ erfolgt.

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