Betrunkener 18-Jähriger rammt geparktes Auto und flieht

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ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Blaulicht leuchtet am 27.07.2015 in Osnabrück (Niedersachsen) auf dem Dach eines Polizeiwagens. In
ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Blaulicht leuchtet am 27.07.2015 in Osnabrück (Niedersachsen) auf dem Dach eines Polizeiwagens. In mehreren Bundesländern haben mehr als 1000 Polizeikräfte Objekte im Rocker-Milieu durchsucht. Es habe am Mittwochmorgen Aktionen in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hamburg gegeben. (Foto: Friso Gentsch)
Schwäbische Zeitung

Ein 18-jähriger Autofahrer hat am Mittwoch in Reinstetten ein geparktes Auto angefahren und ist danach geflüchtet. Wie sich später herausstellte, war er betrunken Auto gefahren. Das berichtet die Polizei. Den 18-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 2800 Euro.

Der Unfall ereignete sich laut Polizeibericht am Mittwochmorgen um 6 Uhr. Auf dem Hof eines privaten Grundstücks in der Wennedacher Straße in Reinstetten war ein Auto geparkt. Der 18-Jährige stieß beim Fahren auf den Hof gegen das Auto. Danach setzte er sein Auto zurück, um wieder aus dem Hof herauszufahren. Dabei stieß er gegen eine Hecke. Der Fahrer verließ den Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Ein Anwohner beobachtete den Unfall und informierte die Polizei. Der Zeuge teilte den Beamten mit, dass der Unfallverursacher mit einem silbernen VW unterwegs gewesen sei. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und fand das Fahrzeug kurze Zeit später in der Nähe.

Der Fahrer räumte ein, dass er den Unfall verursacht hatte. Die Beamten rochen Alkohol bei dem Mann. Ein Test bestätigte den Verdacht der Polizisten, dass er zu viel davon getrunken hatte. Er kam in ein Krankenhaus. Dort nahm ihm ein Arzt Blut ab. Den 18-jährigen Autofahrer erwartet nun eine Strafanzeige, zudem erhält die Führerscheinstelle einen Bericht und die Polizisten behielten seine Führerschein ein.

Die Polizei weist darauf hin, dass Alkohol hat einen erheblichen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmern habe. Bei schweren Verkehrsunfällen sei häufig Alkohol im Spiel. Deshalb empfiehlt die Polizei, Alkoholgenuss und Fahren konsequent zu trennen.

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